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Meine alte Werkstatt hat ausgedient. Sie ist schon lange nicht mehr das, wozu sie einst gedacht ward. Jetzt steht sie nur noch da und ist, vor Regen schutzsuchenden Regenwürmern und anderem Getier, eine Behausung - die mir aber zu nichts Nutze mehr ist.

Das will ich ändern! Also zeige ich in hoffentlich eindrucksvollen Bildern, wie die alte "Dame" abgetakelt wird, um Platz zu schaffen für einen Neubau, den ich in diesem Bereich mit der Zeit bildreich vorstellen werde.

Interessant ist bei der Gelegenheit, dass die neue Werkstatt mehr Platz bietet als die alte, ich jedoch nicht alles dort hineinbekommen habe, wie es in der alten Werkstatt der Fall war. Schon komisch irgendwie, dass ein größerer Raum kleiner ist, als im Vergleich mit einem kleineren Raum, der größer wirkt...

Wobei die neue Werkstatt eigentlich keine Werkstatt in dem Sinne werden wird, sie wird eher der neue Lagerraum für die Grills und dem Poolzubehör, um Platz zu schaffen im Gartengerätehäuschen und in der eigentlichen Werkstatt, die neben der Küche (draußen) schon längst existiert.








Um es zu keinen Missverständnissen kommen zu lassen - die neue Werkstatt steht längst da und wurde bereits eingeräumt (mit dem "Krempel", der hier in der alten Werkstatt lagerte).

Ich nenne die Werkstatt nur "Werkstatt", weil sie eben mal eine Werkstatt war. Und wenn etwas Werkstatt ist, warum sollte man es dann nicht weiterhin Werkstatt nennen dürfen, auch wenn es längst keine Werkstatt mehr ist?

Es dient nur dem besseren Verständnis, weil man damit weiß, worum es geht (damit ich weiß, worum es geht).












Wie man sehen kann, musste ein Haufen Grünzeug entfernt werden. Das heißt, den Mirabellenbaum, dessen Früchte mehr auf dem Dach lagen, als auf dem Boden, geschweige denn in meinem Magen - wollte ich sowieso weghaben, mit all dem Buschgelumpe, was zwar schön aussieht, aber mit der Zeit zu verfilzt dasteht, auch wenn wirre Natur manchmal ganz schön und nützlich aussehen, bzw. wirken kann.

Nun, um überhaupt an die Grundmauern herankommen zu können, musste ich mich quasi durch einen Urwald schlagen...














Zumindest sieht es schicki aus, wenn die Morgensonne auf kahle Mauern in wucherndem Grünzeug erscheint, man könnte denken, ich hätte hier etwas neugebaut - dabei wird abgerissen. Nun ja, Bilder können manchmal soooo trügerisch erscheinen...








Nun ist das Dach runter und man hat eine freie Sicht auf jene Stellen, denen die Elemente des Wetters bisher nichts anhaben konnten. Eine wirre Zahl von Brettern, Balken und Schrauben. Ich werde mich da wohl durchsägen müssen, weil die Gewinde der Schrauben vom Rost angefressen sind und ich dummerweise damals Rundkopfschrauben (es gibt da einen anderen Begriff dafür - er fällt mir aber grad nicht ein) nahm, die sich zwar wunderbar ins Holz reinfressen, aber, wenn das Holz morsch, bzw. knochentrocken wird, sich nur schwer wieder entfernen lassen...

Nun ja, wer hätte je gedacht, dass ich das, was ich einst erbaut hatte, mal wieder abreißen würde...









Wie man sieht, musste ich mich mit ziemlich zähem Wurzelwerk herumplagen. Ich wünsche keinem, sich derartiger Arbeit zuwenden zu müssen, wenn man keinen Flaschenzug, oder Kran zuhilfe hat. Mein Werkzeug bestand aus einem Spitzhammer und einem Vorschlaghammer, sowie einem Kuhfuß und einem Gartenschlauch mit ziemlich scharfer Düse, um die Erde zwischen den Wurzeln rauszuspülen. Mit der Gartenschere und der Astschere zwickte ich dann Stück für Stück vom lästigen Zeug ab. Doofe Arbeit, aber machbar, wie man gut sehen kann...