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Ist es euch schon aufgefallen, dass das Deutsch, wenn es sich um welches handelt, manchmal so miserabel ist, dass man sich fragt, ob der Schreibling überhaupt eine Schule besucht hat, oder etwas hängen geblieben ist, von dem, was dort gelehrt wurde.  

Vor allem diese vielen Flüchtigkeitsfehler, nicht unbedingt hier, auch in Foren (vom Chat mal ganz zu schweigen, da könnte ich auch kein Vorbild sein). Wenn ich Kommentare schreibe, überprüfe ich danach, was ich eigentlich geschrieben habe. Und ob noch etwas zu editieren ist. Schließlich möchte de4r Text so rüberkommen, wie er von anderen gerne gelesen möchte, ohne erst lange raten zu müssen - ja, was wird denn eigentlich gemeint? Oder man sich damit beschäftigen muss, imaginäre Kommas zu setzen, um überhaupt erst mal einen Zusammenhang zu erkennen.  

Ich meine, niemand ist vollkommen, doch auf die Art, wie man sich präsentiert, hält man den anderen einen Spiegel von sich selbst vor und wenn man dann liest, was geschrieben steht, kommt recht oft das Resultat: flüchtig.  

Ob die Leute wissen, was sie da wie schreiben? Die Deutsche Rechtschreibung geht den Keller hinunter...  

Und die Tendenz? Davor graut mir jetzt schon. Vielleicht sollte man sich umstellen und auch so grottenschlecht schreiben, um den Anschluss nicht zu verpassen...   Gut, meistens sieht man sowieso erst die Fehler der anderen und die von sich selbst später (wenn überhaupt), aber wenn man schon welche feststellt, ohne groß schauen zu müssen, also wirklich - welch schlechtes Zeugnis stellt derjenige dann von sich aus, einfach nur: Bääääh…  

Natürlich ist niemand vollkommen – selbst ich nicht. Und wie oft gehen Fehler unter im Text, die nicht oder erst viel zu spät bemerkt werden…

Wobei gewisse Rechtschreibprogramme auch nicht immer das Wahre vom Ei sind! Und warum? Weil die ja auch jemand programmiert hat, der sich zur Gattung Mensch zählt – der auch Fehler macht, auch wenn er garantiert das Gegenteil von sich behauptet, falls er es tut. Ergo – Es werden nicht alle Fehler erkannt, die welche sind. Allerdings werden auch gewisse Wörter und Wortzusammenhänge als Fehler eingestuft, die in der Schreibweise unbekannt sind.  

Und da soll ich nun durchblicken… Und wenn man den Text vorliest, offenbaren sich Fehler doch auch nicht, wozu also das Ganze? Weil das Auge mitisst (mitliest). Optisch ist eben ein Unterschied zu verbal. Und solange diese Grenzen sich nicht verwischen, solange muss man sich mit der Rechtschreibung herumplagen…








Deutsche sprache = schwere sprache?

Referat über die deutsche sprache und die schwierigkeiten in der rechtschreibung und grammatik und deren anwendung.


            „Doktorarbeit“  



Vorwort: in disputen und gesprächen mit freunden und kollegen ist mir zu ohren gekommen, das es schwierigkeiten mit der deutschen rechtschreibung gibt, mit der ich mich nun hier in diesem text eingehend befassen möchte. Außerdem stören mich die neuen regeln genauso wie andere auch und versuche hier meine meinung dazu kund zu tun. In diesem text wird dem leser auffallen, das ich bewusst auf die klein –und großschreibung der regel nach verzichte. Das tue ich, um schneller schreiben zu können und lehne nur an das beispiel der engländer an, die auch so schreiben, deren stil ich auch bevorzuge und begrüße. Der anfang eines jeden satzes wird groß geschrieben, der rest klein, doch das liegt nicht nur an meinem ermessen, sondern liegt auch an meinem schreibprogramm, welches automatisch die größe festlegt.

Somit bin ich in der lage, meine sätze fast gedanklich übereinstimmend flüssig und schnell zu formulieren. Fehler bitte ich zu entschuldigen und übernehme die volle verantwortung für den inhalt der weiteren kapitel!  

andyhank, Montag, 23. März 2009 Überarbeitung vom 1.original, am 17.12.2003 geschrieben





Nehmen wir das beispiel bei dem wort: haben.
Schreiben tun wir: haben, lesen aber: habän.
Würden wir nun so schreiben wie wir das wort lesen, müsste es so aussehen: Haabänn bzw. hahbänn.
Zumindest wäre diese schreibweise korrekt, würden wir uns an den vorsatz halten: wir sprechen wie wir schreiben!
Tun wir das wirklich?

NEIN, denn sonst müssten wir lesen und sprechen: ha(kurz)-been. Ist schon etwas kompliziert! Deshalb versuche ich dies anhand eines von mir ausgewähltem textes zu erklären.





Versetzen wir uns einmal in die lage eines ausländers:

Er spricht unsere sprache so leidlich und ist nun mit der niederschrift konfrontiert. Nehmen wir uns nun meinen beispiel – text vor:  

Quark macht stark.
Milch macht müde männer munter.
Ich bin geboren am zwölften sechsten neunzehnhundertfünfundneunzig.
Alle babys sind doof.
Dieser weg?
Gehst du weg?
Es ist krieg...
Ich liebe mädchen.  

An diesem kurzen beispiel will ich nun erläutern wie der ausländer schreiben würde, sähe er den text nicht vor augen, sondern müsste ihn in form eines diktates niederschreiben:



Kuark macht schtark.
Milsch macht müde menner munter.
Isch bin geborän am tswölftän sekstän nointseenhundärtfünfuntnointsich.
Alä bebis sint dof.
Dieser wek?
Gest du wäk?
Äs ist krik...
Isch libä metschän.      

Ist schon ein unterschied zwischen der leseweise und schreibart zu merken und der ausländer liegt eigentlich gar nicht so falsch, wie manche lehrer unter euch annehmen würden...! ich bin jedenfalls dafür, die deutschen regeln über den haufen zu werfen und tatsächlich so zu schreiben, wie wir sprechen. Das erleichtert die sache ungemein und nach allgemeinen anfangsschwierigkeiten würden wir uns sogar an den anblick der verschiedenen wörter gewöhnen, man muß auch lernen, was sie bedeuten, das zum beispiel bei dem wort: bebis – babys gemeint sind, obwohl die schreibweise noch nicht völlig korrekt ist, vielmehr müsste es so getextet werden: behbihs! Warum so werde ich in meinen weiteren ausführungen eingehend erläutern. Aber nun zum text – beispiel nach meiner neuen rechtschreibung:



Kuahrk machht schtahrk.
Millch machht mühdä männerr munnterr.
Ichh binn gehbohränn amm tsswöllftänn säkkstänn noihntsehnhunndehrtfünnfunntnoihntsich.
Allä  behbihs sinnt dohf.
Dihserr wehk?
Gehsst  duh wäkk?
Äss isst krihk...
Ichh lihbä mähtchänn. 
    

Wie ihr seht ist es schon ein großer unterschied ob ich wirklich so schreibe, wie ich spreche und lese. Natürlich stellen sich einige buchstaben in ihrer leseweise schwieriger dar als wir sie darstellen, z.b.: bei dem wort: helfen – das e vor dem n. Wir schreiben en, lesen aber än, wobei das auch nicht stimmt, es ist mehr ein zwischending zwischen en und än, sozusagen: aen, für diesen laut fehlt uns der richtige buchstabe. Vielleicht sollten wir es wie die tschechen machen, für diesen umlaut einen strich verwenden, etwa so: e`. somit würde das wort danach so aussehen: helfe`n.

Zum besseren verständnis bleibe ich aber bei der vorigen darstellungsweise! In folgendem kapitel versuche ich die einzelnen wörter und schreibweisen zu erklären. Und , sehr geehrte rechtsverdreher und kollegen, nehmt euch ein beispiel an meiner rechtschreibweise, sooo und nicht anders sollten die neuen regeln sein, denn auch nach der neuen reform gelten nach wie vor die alten, ja, wozu macht ihr dann so etwas?

... und nun weiter:









Erklärungen:

Bei dem wort lage zum beispiel wird das a lang gesprochen.
Woher soll das nun der ausländer wissen? Schreibe ich dagegen laage, ist es schon eindeutiger. Einigen wir uns auf: lahge. Das h hinter jedem buchstaben symbolisiert den langen laut des vorherigen buchstabens! Wie z.b. bei vohr (vor), oder besser: sehr – das beste beispiel! So wissen wir nun das das e in diesem wort durch das h lang gesprochen wird. Und so schreiben wir es auch! Übrigens, warum schreiben wir denn viel und sagen fiel? Durch die zweideutigkeit.
Denn er fiel – im gegensatz zu: das ist viel. Möchten wir nun meine regeln anwenden, müssten wir beide wörter so schreiben: Denn er fihl – im gegensatz zu: das ist fihl. Den umlaut ie lassen wir weg, er wird durch das h nach dem i ersetzt, wegen der vereinfachten darstellung.  Ihr seht keinen unterschied? – richtig, das wort bezieht sich ganz einfach auf das vorige wort, wie bei dem englischen wort: you! Dieses wort vereint ja auch die beiden anreden, wie: du und sie!

Genauso tun wir das hier bei diesem beispiel. Oder wir schreiben so: wenn hinter flihgänn flihgänn flihgänn, flihgänn flihgänn flihgänn nach. Sinnlos? Nun ja, aber beachten wir die groß –und kleinschreibung der gegenstände, namen und personen, die ich hier bis jetzt außer acht gelassen hatte, sollte der satz so aussehen: Wenn hinter Flihgänn Flihgänn flihgänn, flihgänn Flihgänn Flihgänn nach. Wer sich nun unter diesem satz nichts vorstellen kann, dem präsentiere ich den originalsatz: Wenn hinter Fliegen Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach.   Wo wir schon mal bei den betonungen sind, wir haben also gelernt, das das h hinter dem vorigen buchstaben den langen laut bedeutet. Im gegensatz zu dem z.b. doppel s, wie bei dem wort: lassen, da wird das a durch die doppelten s’s kurz betont. Und das e vor dem n auch, somit wäre richtiger: lassenn. (lassänn)! Schwieriger stellt sich das bei den umlauten dar, wie bei ch: dach...

Und auch: lächeln im gegensatz zu lachen. Der umlaut bei dem zweiten beispiel lässt sich nicht anders darstellen, man muß es sich schon einprägen, sozusagen lernen, wie es ausgesprochen wird. Im übrigen gilt hier: das h hinter dem umlaut ch bedeutet das kurzsprechen des vorigen buchstabens, des a’s, wie bei: lachhen! Beispiel: bei dem wort sucht = suchht wird das u kurz gesprochen, eigentlich immer, es gibt kein wort, wo der vokal vor ch lang gesprochen wird. Nur wenn ein anderer buchstabe dazwischen steht, ändert sich diese regel, so wie bei: mädchen. Da schreiben wir dann: mähtchänn ( langes ersteres ä, folgend von kurzem ä wegen der doppel n ). Im übrigen können wir abschließend sagen, das das h hinter ch unnötig ist, wir lassen es einfach weg, weil der vokal vor ch sowieso kurz gesprochen wird! Schreiben wir also in zukunft nicht mehr: suchht, sondern: sucht, fach, hecht, fuchs...

Moment, fuchs lässt sich auch anders darstellen: fukks = kurzes u durch das doppel kk. Das c benötigen wir nicht und auch des weiteren nicht mehr, streichen wir es aus unserem gedächtnis. Die ausnahme bilden alte namen wie z.b.: Cäsar, ansonsten existiert der buchstabe für uns nicht mehr!




Oh, ja, es wird immer einfacher!
Wir schreiben also bei weg = wehk. Im gegensatz zu dem wort weg (wie hinweg) = wekk. Wobei die richtige schreibweise widerrum bei wehk bleibt, bei wekk aber wäkk stehen müsste! Jedenfalls der richtigkeit halber!!! Noch ein beispiel zum schluß: Quark. Schreiben wir der einfachheit halber kuark! Den buchstaben q benötigen wir nie wieder, er steht sowieso nur in verbindung mit dem vokal u. Lassen wir ihn also in zukunft gänzlich weg! Nach neuer regel sieht der begriff nun so aus: kuhahrk (langes u, langes a – fazit: h).

Was lernen wir nun daraus? Woraus macht man quark? Aus der milch! Und woher kommt die milch? Von der kuh! –folglich: kuhahrk ! Meine neue rechtschreibung bedeutet: Deutsche sprache = leichte sprache! Denn, wie gelesen, so gesprochen! Einfacher geht es nicht, oder doch? – nee...  

Nehmen wir uns also noch einmal den kurzen text vor und demonstrieren an hand dieses beispieles  die veränderungen:      


Kuhahrk macht schtahrk.
Millch macht mühdä männerr munntärr.
Ich binn gehbohränn amm tswöllftänn säkkstänn nointsehnhunnderrtfünnfuntnointsich.
Allä behbihs sinnt dohf!
Dihserr wehk?
Gehst du wäkk?
Äs isst krihk...
Ich lihbä mähtchänn.        



Nun, alles klar? Geduld, wir sind dem ende dieses aufsatzes näher, als ihr glaubt! Und jetzt in neuverfassung:  Nuhn, alläs klahr? Gehdullt, wihr sinnt dehm enndä dihsäss aufhsattsess nähärr, alls ihr glaupt! Unnt jettst inn noiferrfassunng: Keine angst, ich wiederhole mich nicht...






Das alphabet!

Zuerst die alte fassung: 

A b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z / ß

Umlaute:

Ch ck qu sch ie eu ung sp

Solltet ihr weitere, hier nicht erwähnte umlaute finden, so ruft mich an und ich werde diesen aufsatz schleunigst korrigieren!          

Nun die einzelne auflistung:





-          vokale wie dieser buchstabe sind das a und o für sämtliche benutzer, hierbei wird das a für das e wie bei: eins = aints, oder ein = ain ersetzt!


-          dieser buchstabe wird teilweise umgewandelt, wie z.b. bei dem wort: ab, da schreiben wir: app


-          wie schon gesagt benötigen wir diesen buchstaben eigentlich nicht mehr, nur in verbindung mit dem h als z.b.: ch für den umlaut ch bei lachänn oder lächälln       
(übersetzung: lachen und lächeln, für die, die es noch nicht begriffen haben)


-          das d wird teilweise durch das t ersetzt, je nachdem wir das wort aussprechen, beispiele wären z.b.: unnt ( und ) oder wannt ( wand ), egal wie die mehrzahl auch ist


-          bei diesem vokal gilt der wäkksäll ( wechsel ) genauso. Bei wörtern mit 2 oder mehreren e wird dieser 2. buchstabe durch das ä ersetzt, da wir ja diesen nicht als e   lesen sondern als abgewandeltes ä. beispiel: leben = lehbänn. Denn würden wir tatsache so lesen wie wir schreiben, müssten wir: leebeen sprechen, und da weiß doch nun wirklich kein schw... was gemeint ist, oder?


-         für diesen buchstaben benötige ich keine ehrleutärrung...


-          mit g verhält es sich schon etwas eigenartiger, denn bei einigen wörtern sprechen wir das g einerseits wie g, oder k, anderseits wie schä aus, wie bei: garage. Dieser umlaut stammt nicht ursprünglich aus unserer sprache, er wurde als teil übernommen ( warum auch immer...). vielleicht sollten wir das ganze wort weglassen und statt dessen,  wenn dieses wort benötigt wird, kreuzwortähnlich: autoschuppen oder kasten für auto mit wand, boden, decke, oder carport (aus dem englischen übernommen) schreiben. Denn wie sollen wir einem vorschulklässler erklären, das das g nicht als g, sonders als sozusagen schä gesprochen wird. Das führt nur zu missverständnissen und da wir ja sowieso einige fremdwörter in die rubrik unserer deutschen sprache übernommen haben, lege ich hiermit fest, das wort garage aus unserem wortschatz zu streichen und statt dessen carport zu verwenden. Somit gibt es keine irrtümlichkeiten in bezug auf das g mehr! Das gleiche machen wir bei ähnlichen wörtern, wie: loge = platz ganz vorn!

-          Noch mal zu dem laut g = k: bei wehk und wäkk gibt es kein g, bei wehgähn (wegen) aber schreiben wir es. Allerdings bei der mehrzahl von wehk müssen wir wehgä schreiben, klingt kompliziert, ist es aber nicht.         Halten wir uns vor augen: wir schreiben wie wir sprechen und auch lesen. In bezug auf die deutsche dialektik gilt das nur für die hochdeutsche sprache. Regionale eigentümlichkeiten werden hierbei nicht berücksichtigt. Diese bleiben den dialiktikern überlassen. Mir geht es hierbei einzig und allein um die allgemeine hochdeutsche sprache! Nun geht es weiter mit dem alphabet! Oder wie wir nun schreiben würden: allfahbeht


-          zu diesem zeichen brauche ich nicht lange: wie schon erklärt nehmen wir das h als dehnungsbuchstabe für lang gesprochene vokale, wie bei: lihbe. Er ersetzt gewissermaßen das e hinter dem i aber auch bei anderen wörtern, wie: bähr!


-          siehe auch unter h, ich brauche hier wohl nichts zu erwähnen..., oder doch? Nun gut, aber ganz kurz: das zeichen i alleine steht für solides fundament da, während es als verbindung ie nicht mehr vorkommt, da steht ab jetzt ih und im zusammenhang mit anderen buchstaben kommt es auf den lang –bzw. kurzlaut der jeweiligen zusammenstellung des wortes an. 


-          wie bei jäger ist dieses zeichen korrekt. Eine umsetzung ist nicht möglich, denn würden wir jäger so schreiben: ieger, würde das so ziemlich doof aussehen und bei iagd ließt sich es auch schlecht. Lassen wir das j also in unserem allfahbeht!


-         k wie kein kommentar, oder, es ersetzt das c bei kurzlauten, wie: däkkä u.v.a.m. übersetzung nötig? Nun, wenn es denn sein muß: -decke-


-         bei diesen 6 zeichen  gilt immer: vokal vor doppel l und m und n = kurzlaut, sowie bei doppel r und s und t...


-         ohne kommentar... außer das bei umlauten wie eu nun oi geschrieben wird.


-         bei p verhält es sich zu dem h wie die verbindung ph zu f, also schreiben wir statt phantasie einfach fantasie, bzw. richtiger: fanntahsih! Im gegensatz zu pfanne, da sprechen wir tatsächlich das p mit. Bei pflaume ist es schon anders, da gelten  beide möglichkeiten richtig, sowohl pflaumä als auch flaumä. Denken wir daran: wir schreiben wie wir sprechen, einigen wir uns also auf: pflaumä!


-          dieses zeichen sollte ganz schnell aus dem alphabet verschwinden. Denn wir benutzen es eh nur in verbindung mit dem buchstaben u! Was soll denn der unsinn? Quark schreibt sich auch besser mit k, wie: kuhahrk! Oder quarantäne, da schreiben wir in zukunft: kuhahranntähnä! Sieht zwar im ersten moment wie ein peruanisches fremdwort aus, aber man gewöhnt sich schnell daran!


-          es gibt ein wort, da bleibt es uns erhalten, so wie wir es kennen: uhu! Der richtigkeit halber müssten wir eigentlich uhuh schreiben so wie otto = ottoh, aber bei beiden beispielen wissen wir was gemeint ist, belassen wir es also wie es ist! Otto bleibt otto und uhu = uhu. Außerdem wird das u in verbindung mit vorstehendem e ersetzt durch die kombination von o und i wie bei: (alt): neu, (neu): = noi!


-          diesen buchstaben benötigen wir nie wieder!!! Total unwichtig. Beispiel: warum schreiben wir fallen mit f, während wir vogel mit v schreiben? Wie würde es denn aussehen, wenn wir fallen mit v und vogel mit f schreiben würden? Etwa so: fogel und vallen? –genau, völliger unsinn! Und bei dem wort venus sprechen wir ja auch (jetzt noch) wenus, also, was soll der kuhattsch ( lest kuh-attsch und nicht ku-hattsch, hat nichts mit kuh hatschen zu tun, für die weniger begreifenden unter euch- bedeutet: quatsch). Wir sagen ja auch nicht fenus, wie mit dem v bei vogel, also weg (wäkk) mit dem v, föllihgähr unnsinn!!!


-          siehe unter v, auch: w ersetzt v z.b.: bei venus = wehnuss (wenus) u.v.a.m bzw. richtiger:  u.f.a.m.                  

bei den beiden zeichen v und w muß noch eines klargestellt werden und das gilt auch für alle anderen buchstaben: bei eigennamen bleibt der jeweilige buchstabe so erhalten wie er dargestellt ist! Er wird NICHT verändert !!!



-          für diesen buchstaben gilt das selbe wie für das v, er ist unsinnig! Bei dem zahlwort: sechs zum beispiel müssten wir der verständnisheit halber sowieso sex schreiben, was aber in die irre führen kann, da die zahl nichts mit der tätigkeit zu tun hat, jedenfalls nicht hier und jetzt. Schreiben wir dagegen seks (säkks) bezieht sich das wort sowohl auf die zahl wie auch auf sex!. In diesem falle geschieht das gleiche wie unter -kapitel 3- unter fihl! Die bedeutung richtet sich nach der beziehung des folgenden sowie des vorherigen wortes. ( das zeichen x für = mal, wie plus und minus, hat nichts mit dem buchstaben x zu tun!) Beispiel:  anordnung von zahlen und zahlwörtern:

6 x 6 = ein kind   -unlogisch! Dagegen... 6 x sex = ein kind ?  -logisch!  

Richtiger wäre:  6 x 6 = 12... (aber hier geht es nicht um zahlen, sondern um rechtschreibweisen!)  

Wollen wir nun diese gleichung auf unsere rechtschreibregel übertragen, müssen wir uns der zahlen wie der wörter gleichermaßen, je nachdem wie die zusammenhänge zwischen ihnen bestehen, bedienen.  

Säkks x säkks = ain kinnt  

Meinen wir nun: Sex mal sex = ein kind – ist das scheinbar logisch, könnten wir noch gelten lassen! Meinen wir aber: 6 mal 6 als zahl –ist es unlogisch!  

Wir müssen schreiben:  

6 x säkks = ain kinnt !  

Dann ist die schreibweise und die gleichung komplett! Und nicht anders herum schreiben, wie: säkks x 6 , das ergibt keinen sinn, die beziehung zueinander muß schon stimmen, obwohl, wie ich feststellen muß, die gleichung in diesem falle sich nicht verändert hat: Sex mal 6 = 6 mal sex = ein kind. Nur erscheint mir die rechnung: 6 x säkks = ain kinnt weitaus logischer als andersherum, nun darüber mögen die gelehrten streiten, ich bleibe bei dieser für mich richtigeren variante!

Ihr stimmt mir doch zu?...


-          dieser buchstabe findet nur in eigennamen verwendung, ansonsten tritt hier der   umlaut ü in kraft! Wie zum beispiel bei dem wort Polyp.      
Da werden wir schreiben: polüp. Und nach neuer regel: pohlühp. Somit brauchen wir das y nicht mehr!


-          ebenso überflüssig, gleichbedeutend mit dem umlaut der zusammensetzung der 2 buchstaben t und s und bei dem zeichen ß die buchstaben s und z. um es zu verdeutlichen: z sprechen wir wie bei: kerze = kertse ( kährtsä ). ß brauchen wir nicht, da schreiben wir doppel ss, wie bei faß = fass. Nun brauchen wir noch ein wort, wo beide regeln anwendung finden: eßzimmer. Für das z und das ß.

-       Wir schreiben nun: esstsimmer, oder wie wir dies sprechen würden: ässtzimmärr!    
Zum schluß noch einen kurzen abstecher zu den umlauten. Nicht zu allen, sondern denen, die ich noch nicht erwähnte, wie die umlaute: ung, sch und sp. Bei ung wird ein kehllaut gesprochen, er bleibt immer gleich und daher verändern wir diese zusammenfügung der 3 zeichen nicht. Ung bleibt immer ung. Im übrigen geht es hierbei um nur 2 zeichen, nämlich um ng.

Der laut ist leicht zu erklären: während man bei dem buchstaben n die zungenspitze am oberen gaumen vorne hinter der oberen reihe der zähne hat und der hintere teil der zunge in der mitte des gaumens schwebt,  liegt bei ng der hintere teil der zunge am oberen hinteren teil des oberkiefers mit der ins leere hängenden zungenspitze an.              

Zu sch brauche ich nichts zu sagen, sch bleibt so wie in der alten rechtschreibung! Bei sp allerdings muß ich sagen, das es diese verbindung in zukunft nicht mehr so geben wird: z.b.: sprache. Sprechen tun wir: schprachä! Ergo? -schreiben wir dies auch in zukunft so, nämlich: schprahchä! ( das h hinter dem a wegen langem a- laut). Kommen wir zum abschluß noch einmal auf das alphabet zu sprechen! So stellt es sich nun nach neuen regeln dar:




Aa 
Bb  Dd  Ee  Ff  Gg  Hh  Ii  Jj  Kk  Ll  Mm  Nn  Oo  Pp  Rr  Ss Tt  Uu  Ww





Schlusswort

Bei dem wort schprahchä steht das h hinter dem a, weil das a lang gesprochen wird, so wie bei kuh. Denn die kuh macht ja auch: muh und nicht mu...      

Äss isst drinngännt anntsuhrahtänn dih doitschäh schprahchä inn dehn rehgälln nochmahls tsuh übährahrbaitähn, dänn wihr wollänn doch nuhr ains: Unns fehrstänntlich machänn! Dass fohrurtaihl aus dehm wehk roihmähn: Doitschäh schprahchäh = schwehräh schprahchäh...

In diesem sinne: ...  





Halo, hasd tu auuch kehörd, tas man fon zuwänick säx Rechdschreipschwirrickkeitän pekommd?  





-          ich märg nüx...   unt tu ??? … … 

-          ...





Bei vielen Wörtern gibt es in der Rechtschreibung eine Ausnahme in der Groß– und Kleinschreibung. Nicht immer erkennt das Rechtschreibprogramm, dass es sich um einen Fehler handelt, weil es den Zusammenhang nicht weiß, bzw. nicht begreift. Dazu sind wir Menschen da. Also muss man es dem Programm entweder dementsprechend beibringen, oder sich in endlosen Schreibstunden aufregen, was man doch für ein Scheiß Programm hat, obwohl es sinnlos ist, sich darüber eine Birne zu machen. Man muss schon um den Hintergrund wissen, warum der Fehler nicht als solcher erkannt wird.  

Interessant ist auch, dass, wenn man ein Wort schreibt und beim Tippen zufällig an eine Zahlentaste oberhalb der Buchstabenreihe der Tastatur kommt, die Zahl im Wort nicht als Fehler innerhalb des Wortes erkannt wird. Zahlen kommen ausschließlich bei folgenden Buchstaben zum unbeabsichtigten Einsatz: q, w, e, r, t, z, u, i, o, p, ü. Fällt etwas auf? Ja, natürlich! Es handelt sich um erste Reihe der Buchstaben, die unmittelbar unter den Zahlen anfangen. So kommen eben auch Fehler zustande, wie es z.B. bei dem Wort „de4r“ der Fall ist und selbst jetzt NICHT als Fehler angezeigt wird – und wenn nicht bemerkt – eben einfach untergeht.

Manche „falsche“ Schreibweise kann auch zu gravierenden Missverständnissen führen. Wenn ich von einem fehlerhaften Text rede, weiß jeder, was ich meine. Dennoch kann das Wort „fehlerhaft“ als Fehler anerkannt werden, wenn es als eigenständiger Begriff gehandhabt und groß geschrieben wird. So, wie bei dem Satz: Diese fehlerhaften Fehler kommen in die Fehlerhaft. Wobei die Betonung nun auf der „Haft“ liegt, also dieses Wort bedeutender ist als das angefügte. Obwohl man ja mit Haft auch das Haften meinen könnte, einer ähnlichen Bedeutung vom Verhaften, was ja auch irgendwie etwas mit dem Klebenbleiben, bzw. Nicht-Mehr-Wegkönnen zu tun haben könnte. Das geht aber mehr in den gesplitteten Bereich (siehe die Kurzgeschichte: „Gesplittet“), wo dieses Problem als Beispiel ausführlicher behandelt wird.  

Ich werde mal versuchen, diese Fehler hier aufzulisten, wobei es natürlich schon unvollständig wird, da ich ja schon, mittels der Autokorrektur-Option meines Programms, einige Fehler automatisch ausbügeln lasse und nicht mehr drum weiß. Aber, warum sind manche Fehler keine Fehler, auch wenn sie als solche erscheinen? Weil sie im Zusammenhang mit der Umgebung ihrer Wörter oft mehrere Bedeutungen haben. Was heißt das:

Nehmen wir das Wort „Gründe“. Die Gründe –sind u.a eine Zusammenfassung verschiedener Argumente. Zumindest gibt es dafür ein Synonym. Ein Synonym ist immer ein entsprechend anderer Begriff mit der gleichen Bedeutungsvariante des vorgegebenen Wortes, Begriffs. Möchte ich jetzt sämtliche Synonyme für die „Gründe“ aufzählen, müsste ich es zuerst 8mal schreiben und dann mittels meines Schreibprogramms in die Synonyme umwandeln.  

Gründe, Gründe, Gründe, Gründe, Gründe, Gründe, Gründe, Gründe  

Nach der Umwandlung mit einzelnem Umändern, bzw. Anklicken sieht es dann so aus:  

Anlässe, Anstöße, Antriebe, Argumente, Motive, Auswirkungen, Erdböden, Berücksichtigungen  

Man sieht also, dass das Wort mehr als eine Bedeutung besitzt. Man könnte ja auch vom Grund eines Pools ausgehen, wobei der Grund, diesen leer zupumpen ein völlig anderer ist. Die Gründe sind dann nämlich die Mehrzahl einiger zusammengefasster Seen z.B., wobei man diese zwar auch auspumpen kann, aber keinerlei Gründe sieht, es zu tun.

Jetzt gibt es aber auch das Wort: „gründe“, wobei die Bedeutung einen völlig anderen Weg geht. Denn einmal kleingeschrieben, ist es zwar hinsichtlich der Seen und des Pools ein Fehler, aber hinsichtlich eines anderen Zusammenhanges nicht. Denn, wenn ich einen Verein gründe, muss ich nicht unbedingt gründe haben, um dies zu tun. Die Bedeutung wirkt also erst richtig, wenn die Wörter, entsprechend ihrem, sie umgebenden Zusammenhang, entsprechend richtig groß- oder kleingeschrieben werden. So ist das leider innerhalb der deutschen Rechtschreibung, wobei die Bedeutungszugehörigkeit dann um vieles einfacher ist, wenn man den Fehler auch bemerkt. Denn, man kann nicht immer alles sofort entdecken. Komischerweise werden die Fehler fremder texte  schneller gefunden, als die eigenen. Was ich z.B. festgestellt habe, wenn ich einen Text vorlese, so richtig normal laut, entdecke ich die Fehler schneller, als wenn ich es still vor mich hin tue. Am besten noch auf Papier.

Die kursiv erscheinenden Fehler sind also keine richtigen Fehler, obwohl sie, nach ihrer falschen Schreibweise, dennoch welche sind. Das Wort bleibt das gleiche, z.B. erst recht, wenn man es ausspricht. Nur eben in ihrer Daseinsweise unterscheidet es sich. Denn, wenn ich einen Text texte, heißt es noch lange nicht, dass die texte  davon auch Texte sind. Deswegen eignen sich z.B. auch nicht alle Geschichten von mir, vorgelesen zu werden, weil man mit eigenen Augen sehen muss, worum es sich denn nun eigentlich handelt. Im nur gesprochenen Zusammenhang würden die wichtigen Kleinigkeiten einfach untergehen, weil es in der Sprechweise keine Groß- und Kleinschreibung gibt. Vor dem Mund sind alle Wörter gleich, egal wie man sie schreibt.  

Nur die Bedeutung geht manchmal verloren, wenn man falsch vorliest. Aber – das steht auf einem anderen Blatt Papier.

Wie findet man nun eigentlich solcherart Fehler? Indem man den Text, den man gerade notiert, zu Ende schreibt. Dann die Rechtschreib- und Grammatikprüfung durchführen. Und dann den Text sich zu Gemühte führt, indem man ihn einfach laut vorliest. Da fallen einem die Fehler dann meistens von fast alleine ins Auge!  
Interessant ist hier z.B., dass das Wort „Gemühte“ nicht als Fehler erkannt wird, obwohl man eigentlich „Gemüte“ schreiben müsste, weil das Auge über das „h“ sozusagen stolpert, was zumindest bei mir, als Fehlersensibilitist, der Fall ist. Bei anderen Fehlern wirkt sich das so aus, dass, wenn man auf Synonyme klickt, einem kein Vorschlag angezeigt wird, aber wenn man den Fehler editiert – schon. Woher kommt das? Vielleicht kennen wir die deutsche Sprache zuwenig, um Fehler, die keine sind, zu erkennen.

Nachfolgend werde ich mal versuchen, noch mehr Wörter aufzulisten, die zwar als potentielle Fehler gelten können, es aber im Zusammenhang der sie umgebenden Texte nicht sind, wobei mir manchmal unerklärlich ist, warum manche Fehler nicht als solche erkannt werden, wo sie es doch sein müssten:

1.        backe – (Wenn ich backe, verbrenne ich mir manchmal die Backe, wenn ich rücklings zum Backofen stehe und mich zu sehr bücke)

2.        baumspitzen – (Die Baumspitzen kann man sehr wohl baumspitzen, obwohl der Satz irgendwie keinen Sinn ergibt...)

3.       bedarf – ( Der Bedarf an Dingen, oder: Er bedarf anderer Dinge)

4.        bedarf – (Der Bedarf an irgendwas, oder: dies bedarf es scheinbar nicht)

5.        begehr – (Was ich begehr, was mein Begehr ist, ist sowieso die Frage)

6.       begriffe – (kommt vom begreifen, wobei das eigenständige Wort dann wohl der Begriff sein soll, was aber immer noch unverständlich wird, wenn man  die begriffe klein schreibt, wo doch eigentlich damit die Begriffe gemeint sind. Sehr merkwürdig!)

7.        besteck – (Das Besteck: eine zusammenhängende Vorrichtung, um handhabungsgemäß sinnvoll etwas aufzunehmen, ohne sich die Hände zu beschmutzen. Das Gegenteil wäre: besteck in Kleinform, wobei es absolut keinen Sinn ergibt, warum dieser Fehler nicht als Fehler erkannt wird)

8.       beweis – (Der Beweis, Gutachten, aber: beweis mir das Gegenteil)

9.       brand – (Ich habe Brand, Durst, aber: zu „brand“ fällt mir jetzt nichts ein und komischerweise gibt es auch keine Synonyme dazu...)

10.   dis – (ich habe keine Ahnung, was dem Programm dahingehend vorschwebt, zumindest was das Wort eigentlich bedeuten soll...)

11.   fahrt – (Die Fahrt, aber: fahrt doch sonst wohin)

12.  fällen – (Wir müssen in den meisten Fällen diese Bäume fällen)

13.   fehler – (warum nun das Schreibprogramm diesen Fehler nicht als solches sieht, ist mir schleierhaft, doch etwas nachvollziehbar, denn was ein Fehler ist, ist schon klar. Vermutlich werden im gesamten Schreibstadium bei dem einen Autor bestimmte Wörter zusammengeschrieben und bei dem anderen nicht. Beispiel: fehlerhaft und fehler haft, wobei mir der Sinn nur bei dem ersten Wort aufgeht, bei den anderen beiden nicht. Aber, so hat eben jeder seinen eigenen Stil, sich dementsprechend auszudrücken, ob nun als Silbenzusammenführung oder in der einzelnen Darstellungsweise)

14.    festplatte – (Wenn ich etwas festplatte, muss es noch lange nicht sein, dass es etwas mit der Festplatte zu tun hat)

15.   fressen – (Das Fressen, aber: die Katzen fressen)

16.    gabeln – (Wenn die Wege sich gabeln, aber: Die Gabeln, Besteckteil)

17.   gebiete – (gebiete dem Gebieter, sich in die Gebiete zu begeben…)

18.    gebot – ( Das Gebot, aber: er gebot ihm dies und das)

19.   gebrauch - (Der Gebrauch, poetisch aber: ich gebrauch etwas)

20.    gefallen – (Mädchen, die mir gefallen, aber: Der Gefallen an etwas)

21.    geschehen –( Ein Geschehen kann auch lautlos geschehen)

22.    gewähr – (Es handelt sich um ein entgegengesetztes Teil von einem Gewehr, wie wir es kennen, aber Ich gebe keinerlei Gewähr für die Richtigkeit meiner Behauptung, wobei ich ab und zu auch mal etwas gewähre, was nicht so ernst gemeint ist, wobei ich nicht die Hand ins Feuer lege, dass das Wort ohne dem „e“ hintendran nicht doch als Fehler erkannt wird, obwohl es das Programm nicht tut.)

23.    gewand – ( Er ist sehr gewand, geübt in seinem Gewand, Kleid)

24.   grenzen – (Meistens grenzen die Grenzen an Grenzen)

25.   halle – (Die Halle, aber halle mir mal eine???)

26.    hang – (Der Hang, aber: er hang noch lange rum, was jetzt nichts mit dem Rum zu tun hat, aber die Ursache sein könnte...)

27.    hause – (Ich hause in diesem Loch, was sich Haus nennt, aber: dass ist mein Zuhause, oder: Ich gehe nach Hause)

28.   haustier – (dazu fällt mir ja nun gar nichts ein, denn was ein Haustier ist, weiß ich ja, aber, wo man das kleingeschriebene Wort verwendet ist mir gänzlich unbekannt. Ich sage ja: Scheiß Rechtschreibprogramm, Scheiß Word 2003. Vielleicht erkennt das Programm ja etwas anderes und splittet das Wort anders auf, so z.B. als „hau-stier“, ähnlich dem stieren, also, wenn viele Leute den Stieren nachstieren, sie stieren also hinterher.  Allerdings habe ich noch niemanden gesehen, der jemandem haustier’t, so auf die Art: Nun, haustier doch mal hinterher, oder sowas...)

29.   herzen – (Jemanden herzen, küssen, am Herzen liegen)

30.  kehle – (Die Kehle, aber kehle mir nicht die Birne zu – irgendwie kein guter Vergleich, vor allem, weil ich noch nicht einmal weiß, was das Wort „kehle“ für eine Bedeutung hat, wenn es kleingeschrieben wird)

31.    ketten – (Die Ketten, aber: Sich anketten, wobei das Wort nur im Zusammenhang mit einer anderen Silbe kleingeschrieben wird, so die Regeln nicht anders bestimmen)

32.   kotze – (Ich kotze, aber die Kotze)

33.    kreise – (Wenn ich kreise, heißt es noch lange nicht, dass ich Kreise male)

34.   laufe – ( Im Laufe des Tages, aber: ich laufe)

35.   leben – (Das Leben leben...)

36.   male – (Ich male meine Körpermale, also die Male des Körpers)

37.   maß – (er maß das Maß aus, wobei ein Maß nicht unbedingt dem Maß entsprechen muss, wenn es von einem Bayern kommt, grins)

38.    menge – (Eine Menge, aber: menge die Zutaten zusammen)

39.   nadeln – (Die Nadeln, aber: die Kiefern nadeln heute ganz schön)

40.   original – (Das ist ein original Original)

41.   pause – (Ich pause, kopiere - in der Pause die Originale durch)

42.  peitsche – (wenn ich jemanden peitsche, muss es noch lange nicht bedeuten, dass ich eine Peitsche dazu gebrauche, wobei ja auch eine Peitschenlampe nicht wirklich das ist, was das Wort eigentlich aussagt)

43.   rauch – (der Rauch, aber: ich rauch jetzt eine...)

44.   regeln – (Wir bestimmen die Regeln, die wir allerdings erst regeln)

45.    regen – (Man kann sich auch regen im Regen)

46.   Tannebäume – (ein Baum aus vielen Nadelbäumen. Im Gegensatz zu: „Tannenbäume“ - ein Wald aus vielen Nadelbäumen)

47.    taste – (taste dich mal an der Taste entlang)

48.    tat – (Ich tat etwas furchtbares, wobei ich es nicht in die Tat umsetzte)

49.   urheberrecht – (eigentlich falsch, da: Kleingeschrieben, aber, das Programm ist entweder zu doof oder es gibt eine Beziehung dazu, die, kleingeschrieben, mir aber nicht geläufig ist)

50.    verbrechen – (das Verbrechen, aber: man kann etwas verbrechen, ohne ein Verbrechen ausgeführt zu haben.)

51.   weg - (Ich gehe weg, aber auf diesem Weg, oder: Ich gehe auf diesem Weg weg, wegen dem Weg, der zwischen uns liegt.)

52.    zahlen – (ich muss zahlen, aber: Die Zahlen)

53.    zelten – (man kann zelten, aber: man spricht von den Zelten, wobei es eigentlich egal ist, wie man's schreibt, dieses Wort erklärt sich durch sich selbst…)



Und so lässt sich die Linie der Wörter fast endlos fortsetzen. Wobei man mit der Zeit etwas schlauer wird, oder – zumindest zu sein scheint, weil man sich ja mit der Materie (zwangsläufig) auseinandersetzen muss…




Was ist eigentlich: gesplittet? Das kommt vom Splitten, auseinander reißen. Kann man unter Umständen auch mit Doppel „s“ schreiben, also: reissen. Aber nur, wenn man sein „ß“ auf der Tastatur nicht findet!  

Nehmen wir das Wort: Kurzgeschichten. Was das ist, weiß jeder. Im eigentlichen Sinne: nicht zu lange Geschichten.  

Wenn man aber Worte splittet, zerreißt es auch gleichzeitig, meistens jedenfalls, deren eigentliche Bedeutung. Denn dann ergibt das Wort, nun gesplittet, einen völlig anderen Sinn, als vorher. Splitten wir doch mal die Kurzgeschichten. Da hätten wir: „Kurz“, „Geh“ und „Schichten“. Beim „Geh“ gehe ich jetzt mal vom gesprochenen Wort aus, sonst hätte das ja keinen Sinn, jedenfalls nicht als eigenständiges Wort. Höchstens als Befehlsform...

Um die andere Bedeutung festzustellen, muss man sich der einzelnen Begriffe annehmen. Was „Kurz“ bedeutet, ist wohl klar und braucht nicht extra definiert werden. Kurz ist das Gegenteil von Lang. Ist doch wohl logisch. Dann hätten wir noch das „Geh“. Geh kommt vom Gehen und bedeutet soviel wie: kein Stillstand. Ist also auch leicht verständlich. Und, was Schichten sind, braucht wohl nicht besonders erklärt werden! Schichten sind Schichten, die übereinander geschichtet, geschichtete Schichten bilden und in der Gesamtheit als Schichten bekannt sind. Außer die Schichten der Arbeiter, die, je nach der anderweitigen Tagesform, anders definiert werden. Aber, die sind hier nicht bedeutsam genug, um sich ihrer anzunehmen.  

Was aber bringt uns das Wissen? Ganz einfach. Nämlich die allgemeine, anderweitige Definition des gesplitteten Wortes: Kurzgeschichten! Denn, Kurzgeschichten sind Schichten, die mal eben, nur über einen kurzen Zeitraum, sich bewegen. Ähnlich den Erdschollen unseres Planeten Erde, die, auf flüssigem Magma schwimmend, sich ja auch bewegen, auch wenn wir Lebewesen und Nichtlebewesen es nicht so gravierend bemerken. Natürlich nur als gesprochenes Wort, kann dies für die Kurzgeschichten gelten, als geschriebenen Begriff kommt man da nicht so leicht drauf.

Aber, es liegt doch auf der Hand, dass Kurzgeschichten nicht nur, nicht so lange Geschichten sein können, sondern auch Schichten, die kurztreten, bzw. kurzgehen. Wo und wie, steht auf einem anderen Blatt.  

Dessen ungeachtet, was nicht existiert, muss noch lange nicht bedeuten, dass es nicht relevant sein kann! Ich will noch einige Beispiele geben, warum manches, was bisher als richtig angesehen wurde, eigentlich falsch ist, oder – andersrum:

1.            soweit – Neuerdings soll dieses Wort auseinandergeschrieben werden. („auseinander schreiben“ könnte man übrigens auch schreiben, nur ergeben beide Wörter zusammengeschrieben einen anderen Sinn, als wenn sie, wie hier, zusammenstehen.) Das bedeutet also, dass man „so weit“ schreiben soll. Völliger Quatsch! Wer hat sich denn den Mist ausgedacht? Wenn etwas „soweit“ ist, ist es eben kurz nach Vollendung von irgendwas. Wenn aber etwas nicht gleich in der Nähe liegt, sondern weiter weg – dann ist etwas so weit – und nur dann! Ergo: „so weit“ in jeglicher Form ist FALSCH! Es kommt auf den Zusammenhang an, den jeder Autor eigentlich wissen müsste. In dem 3. Buch von „ERAGON“ z.B. schreibt man, dass etwas so weit sei – meint aber etwas, was gleich um die Ecke liegt. In diesem Falle müsste man das Wort zusammenschreiben, also: „soweit“. Und nicht anders.  

2.            sowas – So, was liegt an?  - So würde ich jetzt schreiben, wenn ich das Wort trennen würde, was aber nur so einen Sinn ergibt. Gesplittet dagegen würde ich höchstens so schreiben: „so etwas“ – denn dann ergäben beide Wörter (im Zusammenhang) einen Sinn. Ansonsten eben einfach: „sowas“ – als etwas Unbestimmtes, nicht genau Definierbares, auch wenn man weiß, worum es sich handelt.  

3.            nach wie vor – könnte man in Zukunft zusammenschreiben. Da diese Wortkombination eh immer in dieser Reihenfolge stattfindet und niemals anders, könnte es sich um ein neu geschaffenes, eigenständiges Wort handeln: nachwievor.  

4.            Mithilfe – schreibt man ja neuerdings auch nicht mehr gesplittet, also so: mit Hilfe. Ergo sollte man es auch so lassen, wie es ist, wenn man drum weiß – natürlich.  

5.            zu viel – Eigentlich ist es völlig Wurst, ob ich jetzt zu viel Pelle um die Wurst habe, oder zuviel Wurst in der Pelle ist. Wenn ich weiß, was gemeint ist, kann ich doch beide Wörter so schreiben: zuviel, zuviele, am zuvielsten…, grins… - Ergo: Ich plädiere darauf, dass „zuviel“ und „zuviele“ als nicht falsche Schreibweisen anerkannt werden!

5.            Infrage – wenn ich etwas in Frage stelle, kann ich es auch so schreiben: infrage, denn die Bedeutung bleibt die gleiche, wenn nicht sogar dieselbe.

Vielleicht fallen mir mit der Zeit noch weitere Beispiele ein, die ich nicht mehr hinnehmen werde, bloß weil jemand meint, das müsste so richtig sein und nicht anders…




Nichts ist schlimmer, einen Satz zu lesen, den man sich erst auseinanderpflücken muss, um ihn verstehen zu können. Scheinbar schreiben Leute, die den Sinn des Kommas noch nicht begriffen haben oder noch nicht im Umgang damit geformt sind, schnell und flüchtig, vielleicht infolge von Hast und Wut und merken gar nicht, dass sie damit durch das Vergessen der Kommas, für Verwirrung seitens des Lesers sorgen, der sich erst alles mühsam auseinanderklamüsern muss.

Was ist ein Komma? Hier ein Beispiel aus Wikipedia: Das Komma trägt zur Verständlichkeit und besseren Lesbarkeit von Texten bei, da im Gegensatz zur gesprochenen Rede die Sprachmelodie auf dem Papier verloren geht. So ist folgender Satz ohne Kommata beim ersten Lesen verwirrend, weil mehrdeutig: „Manfred las das Buch auf den Knien der Tochter eine Gute-Nacht-Geschichte vor.“ Erst mit der Kommasetzung wird der Satz verständlich und eindeutig bezüglich der Frage, auf wessen Knien das Buch nun liegt: „Manfred las, das Buch auf den Knien, der Tochter eine Gute-Nacht-Geschichte vor.“  

Ein Komma ist aber auch eine Möglichkeit, Luft zu holen, um z.B. gut weiterlesen zu können. Das Fehlen desselben hat zumeist in längeren Sätzen verheerende Folgen. Es kommt zum Atemnotzustand und reihenweise Herzkollapse. Die Buchstaben fangen an zu tanzen und beginnen sich zu vermischen, sodass der Zustand der Lesbarkeit erst recht zum Teufel ist.  Dies käme dem Zustand nahe, wenn man sich als Schreiber in einer Unterdruckkammer befände, deren Druck langsam aber sicher herabgesetzt würde. Unglaubliches Staunen seitens der Leute ist dann das Fazit, nachdem der Versuch beendet wird. Unglaublich darum, dass sie bestreiten, jemals solch einen Blödsinn geschrieben zu haben. Nun gibt es aber Leute, die weder in einer Unterdruckkabine leben, noch an Sauerstoffentzug leiden – obwohl man manchmal das Gegenteil vermuten könnte.  

Niemand ist vollkommen, logisch. Doch wird dem Komma leider nicht die Wichtigkeit angesehen, die es für nötig hält, sich dessen zu bedienen (Ich weiß, scheiß Satzbau, grins). Denn ein Komma kann auch entscheiden zwischen Leben und Tod. Wie bei diesem Satz hier: „Hängen nicht laufen lassen“ Da könnt ihr mal sehen, wie verheerend das Vergessen dieses scheinbar unscheinbaren Zeichens sein kann. Nun, die Zeiten sind glücklicherweise vorbei, zumindest hierzulande, soweit ich weiß. Obwohl es da sicherlich auch noch, zwar weniger gefährliche, aber dem nahe kommende, Zustände gibt, wo ein Komma durchaus entscheidend wirken kann. Und wenn es nur dazu dient, einen Satz lesbar zu machen...




Ich will mal hiermit etwas über die Schreib –und Sprechweise klären.
Das dass „weiß“, wie „wenn ich etwas weiß“, mit „ß“ geschrieben wird, weiß ich natürlich. Doch bisher schrieb ich das „weiß“ mit „s“, weil ich es doch auch so spreche. Ich spreche „weis“ und schreibe „weiß“, wobei die Aussprache völlig identisch ist, egal wie ich das „weiß“ schreibe! Also ist es doch völlig Wurst, wie ich das „weis“ schreibe, denn ich weiß, was das „weiß“ bedeutet, und der Leser doch auch, zumindest im Bezug der vorangegangenen und nachkommenden Wörter im Satzbau. Schreibe ich dagegen „weiss“, meine ich damit die Farbe. Denn in einer Welt ohne „ß“, gewissermaßen, gilt es, die Wörter etwas in ihrer Bedeutung zu trennen. Im Prinzip ist doch alles sowieso egal, Hauptsache, ich weis, worum es sich bei dem „weis“ dreht, auch wenn ich „weis“ mit „ß“ schreiben müsste.

Ich bin aber nicht der einzigste Autor, der sich mit diesem Problem herumschlägt. Viele Schreiblinge schreiben das „weiß“ mittlerweile auch nur mit „s“, sodass ich nicht alleine dastehe. Vielleicht ein Grund der Bequemlichkeit, den Nutzen mit dem Verständnis zu kombinieren.
Das Weiss ist weiss und das weis ich. Wenn man den Satz ausspricht, spricht sich eh alles gleich, wobei nur das Auge den Unterschied feststellt, wobei nun wiederum der Bezug dazu durch das „das“ hergestellt ist – wobei ich somit zum nächsten Problem komme. Das „das“ wird laut der Grammatikregel nur geschrieben, wenn ich „welches“ oder „jenes“ dafür einsetzen kann. Ansonsten muss ich das „dass“ oder das „daß“ schreiben, wobei das „ß“ nicht mehr gesetzt werden sollte. Muss nicht, aber kann. Ich verwende das „ß“ nur, wenn es der Betonung entsprechend funktioniert. Bei dem Wort „Spaß“ klappt das hervorragend, bei der „Straße“ auch. „Straße“ würde ich niemals mit Doppel „s“ schreiben, das klingt betonungsmäßig einfach bekloppt. Das wäre genauso, als wenn ich bei dem Wort „Strafe“ ein Doppel „f“ schreiben und dem gemäß auch aussprechen müsste. Denn was hat eine straffe Haut mit einer Strafe zu tun, wobei das Augenmerk jetzt nur auf den Sprechnuancen der „f“s liegen sollte. Weiterhin ist das Beispiel des Sprechens doch das Gleiche, wie bei dem „weiß“. Ob ich nun „das“ schreibe, oder „dass“ – die Aussprache ist immer die Gleiche! Nur, wenn ich einen Satz schreibe, wo das „das“ doppelt hintereinander vorkommt, schreibe ich das „das“ mit Doppel „s“. Dass das sinnvoll ist, versteht sich von selbst. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht. Aber die Herren Sprachwissenschaftler sind scheinbar so was von verbohrt, hm, eher fanatisch, ihrer einzigst wahren Richtigkeit, der Rechtschreibung, so und nicht anders, dass sie die Einfachheit der Aussprache und des Schreibens selbst nicht erkennen. Oder erkennen wollen. Und wie viele andere Autoren ignoriere ich mittlerweile die Regeln und schreibe so, wie ich es für richtig halte. Und wer es nicht lesen will – muss ja nicht, grins, es wird ja niemand gezwungen.
Wobei mich das Problem nun nach einer gewissen Zeit noch immer beschäftigt. Schließlich bin ich in Punkto der Farbe immer noch schlauer und bekenne meine Unfähigkeit zu erkennen, wie sie denn nun geschrieben werden muss. Ich könnte „Weiss“ sowohl mit „ß“, als auch mit Doppel „ss“ schreiben, wobei die Bedeutung allerdings flöten geht. Denn „Weis“ kommt von „Wissen“.

Er ist weis, er ist weise, er ist ein Weiser.  

Wenn ich also etwas weis, leitet es sich doch vom Wissen ab. Schreibe ich dagegen mit Doppel „ss“, komme ich in Punkto Verständlichkeit in Schwulitäten, wobei der Sinn dann nämlich doppeldeutig wäre und ich für mich als Leser die Variante heraussuchen müsste, die mir dafür am passendsten erscheinen würde.  

Er ist weiss, er ist weisse, er ist ein Weisser.
 

Ja, was ist er denn nun? Dass er nicht schwarz ist, liegt wohl klar auf der Hand, wobei – wenn ich etwas weiss, hat das noch lange nichts zu bedeuten, dass ich etwas weiß – weil durch das Doppel „ss“ die Bedeutung völlig im Eimer ist und man überhaupt nicht versteht, worum es sich eigentlich handelt, es sei denn, das Hintergrundwissen um das Problem ist vorhanden. Weder der erste Satz, noch der zweite unterliegen hier den Gesetzmäßigkeiten eines Ausdrucks. Mehr dem des völligen Blödsinns. Wobei der dritte Satz eben nur feststellt, dass er nicht der schwarzen Rasse angehört, was aber nun rein gar nichts mit dem „Wissen“ zu tun haben kann!

Er ist weiß, er ist weiße, er ist ein Weißer.  

Selbe Problem! Die ersten beiden Sätze ergeben keinen Sinn und der dritte nur in Punkto auf das nicht Schwarz-Sein. Vielleicht sollte ich von meiner Person ausgehen.

Ich weiß,
ich weis,

ich weiss.
 

Satz 1: Völlig klar! Ich weiß um etwas, was sich auf das Wissen bezieht, auch wenn ich drum weiß, dass das Wissen eigentlich mit Doppel „ss“ geschrieben wird, statt dem „ß“.  

Satz 2: Etwas undurchsichtig, denn in Punkto Wissen könnte es bedeuten, dass ich etwas weiß, wobei bei der Feststellung, ich hätte das Wissen, in der Formulierung etwas fehlt. 
 
Satz 3: Hier fehlt ebenso ein oder mehrere Begriffe festzustellen, dass ich nicht schwarz bin, was aber mit dem Wissen überhaupt nichts zu tun hat.

Ergo: Wenn es sich um das Wissen dreht, sollte der Klarheit wegen das Wort, welches daraufhin abzielt, mit „ß“ geschrieben werden, um alle Klarheiten aus dem Wege zu räumen. Man könnte sich stattdessen auch des „c“ bedienen, was eben einfacher wäre in der Benutzung, was aber zur Folge hat, dass wir wieder umdenken müssen, denn ein geschriebenes Wort erfüllt ja nur seinen Sinn und Zweck, wenn wir nicht nur lesen, was dort steht, sondern es auch als das dazugehörige zum passenden Ding klassifizieren und einordnen können, als das, was es nämlich aussagen soll. Mit „c“ wäre also zwar einfacher im sprechen, aber nicht als Wort zum lesen, da müssten wir erst wieder umdenken, was denn eigentlich gemeint ist, es sei denn es wird allgemeingültig festgelegt, also: erlernbar für alle.  

Wenn es sich um die Farbe dreht, sollte stets mit Doppel „ss“ geschrieben werden, um Ungereimtheiten von vornherein aus dem Wege zu gehen. Und wenn man nicht weiß, ob nun mit „ß“, oder mit Doppel „ss“ – kann man den Mittelweg wählen und das Wort mit nur einem „s“ schreiben.  

Nur sollte man sich dann irgendwann entscheiden, was man selbst für die richtige Wahl und den richtigen Weg hält, sich so auszudrücken, dass es auch andere Leser verstehen. Wobei es letztendlich noch immer nicht ganz klar ist, warum ich die Farbe mit Doppel „ss“ und nicht mit dem „ß“ schreibe. Wenn ich nämlich auf die Farbe hinweise, dass es eine Farbe ist, könnte ich doch dennoch so oder so...?




Es gibt Momente, wo man andere Wörter aus einem Wort, bzw. Begriff herausliest, die eigentlich so gar nicht gemeint sind und erst recht nicht da stehen. Siehe die Geschichte vom Flamencoladen. Überhaupt, wenn man sich der Sprache und der Grammatik widmet, sie täglich benutzt, ist man von ihr durchdrungen und beginnt mit der Zeit sie und die Zusammenhänge verstehen zu lernen. Auch warum man bestimmte Wörter zusammenschreibt und warum nicht. Man liest Geschichten und andere literarische Werke nicht mehr so wie bisher, sondern geübter als vorher, weil man sich ja auch damit beschäftigt und Vergleiche anstellt, inwiefern man selbst schreibt und wie es geschrieben steht. Es kommen Wortschöpfungen zutage, die man selbst so nicht verwenden würde, weil sie für einen Selbst irgendwie keinen Zusammenhang, bzw. Sinn ergeben.  

Und die Fehler erst! Das Rechtschreibprogramm erkennt ja Wörter, die als Fehler gelten können, nur an, wenn sie statt groß- eben kleingeschrieben wurden und umgekehrt. Also, nicht so, wie es sein sollte. Dann gibt es aber auch Fehler, die im Zusammenhang zum eigentlichen Text so nicht dastehen dürften, es aber dennoch tun. Menschliche Fehler, sei es durch falsches Tippen, oder quirlige Gedanken, auch verbuchselte Wechselstaben genannt, wo man das geschriebene Wort in den meisten Fällen zwar erkennt, aber die Schreibweise durcheinander ist.

Ich halte es mit den Fehlern so. Erst schreiben, dann kommt die Korrektur mit der Rechtschreibung und Grammatik, die ich drüber laufen lasse. Danach widme ich mich den Wörtern, die das bekloppte Rechtschreibprogramm nicht erkannt hat, wobei ich an einer zweiten Geschichte (Fehler die keine sind) arbeite, die fast alle von mir gefundenen Fehler, die so gesehen nicht unbedingt welche sind, auflistet. Dann ausdrucken und laut vorlesen. Laut vorlesen ist unbedingt wichtig, denn der eigene Geist spielt uns beim „leise vor sich hin lesen“ oft einen Streich und lässt uns Dinge lesen, die eigentlich nicht so dastehen. Darum immer laut vorlesen, erst dann offenbaren sich Fehler, die man vorher nicht als solche erkannt hat. Danach wird das Werk sozusagen abgesegnet und kann gespeichert werden. All dies und mehr bewirkt aber auch, dass man beim Lesen eines Buches nicht nur die Geschichte des Inhalts aufnimmt, nicht nur entsprechend dessen, ihn in Bilder für sich selbst umwandelt und alles, was das Lesen umfasst und was danach passiert - sondern auch gleichzeitig beobachtet, wie die einzelnen Wörter geschrieben stehen, ob ihrer Zusammensetzung und dem Sinn ihrem ambienten Zusammenhang bezüglich dazu. Die Fehler von anderen Werken sieht man sowieso immer besser, als bei den eigenen Schriften. Also sollte man die eigenen Werke wie die von Fremden handhaben. Dann klappt’s auch mit dem Finden, wobei gesagt werden muss, im Kuddelmuddel der Rechtschreibung muss nicht unbedingt bedeuten, dass ein falsch geschriebenes Wort auch tatsächlich ein solches ist. Das obliegt dann dem eigenen Sinn für Rechtschreibung, ob das Wort fehlerhaft rüberkommt oder nicht. Eben im Erkennen des Zusammenhangs unter- und miteinander.  

Wenn man also so dermaßen durchdrungen und lehrerhaft die Texte durchliest, kann es durchaus vorkommen, dass man beim flüchtigen Überfliegen des Textes Wörter liest, die eigentlich nicht so dastehen, weil man z.B. auch die Betonung falsch setzt, oder den Zusammenhang nicht erkennt, bzw. infolge der rechtschreiblichen Hineinsteigerung bezüglich der Fehler etwas anderes sieht, als tatsächlich zu erkennen wäre.  

Auf diese Weise entstehen Wortschöpfungen, die es eigentlich nicht gibt. So wie bei dem Wort „Problernen“.  Theoretisch gesehen wäre es sogar ein Wort, was praktisch Verwendung finden könnte. Problernen könnte das Lernen auf Probe bedeuten und somit einen reellen Sinn ergeben. Nur – dass das Wort, so wie es jetzt hier zu lesen ist, rein optisch gar nicht soooooooo da steht! Erst beim zweiten und dritten Mal, beim wirklich absolut genauen Hinsehen offenbart sich der tatsächlich gemeinte Begriff, der nun in dieser Sichtweise überhaupt nichts mit dem Problernen zu tun hat, obwohl in gewisser Weise dennoch auch.

Es klingt kompliziert, ist es aber nicht.

Problernen! Welches Wort könnte man daraus lesen, was aber nichts mit Problernen zu tun hat? Es geht beim Lesen nur um eine Winzigkeit, die es hier zu entdecken gilt, eine Lücke, die man schließen muss, die beim Originalwort nämlich gar nicht vorhanden ist, die man aber selbst gesehen hat, weil sich die Schreibweise der zwei Buchstaben zueinander, dem eigentlichen Buchstaben im Original, dermaßen ähneln. Eine Art optischer Fehler.  

Na? Gefunden? Ich erkläre es mal: 2 Buchstaben des Wortes „Problernen“ sind in Wirklichkeit nur ein Buchstabe! Vor dem Wort steht „den“ und nicht „dem“, wie es bei dem „Problernen“ eigentlich stehen müsste. Bei den Problemen, denen man sich somit stellt, und versucht sie zu verstehen, können eben auch Begriffe wie „Problernen“ herauskommen, die im Zusammenhang mit den Problemen in etwa einander ähnlich sind, aber nur theoretisch und nicht wortwörtlich.  

Es sind die beiden Buchstaben „r“ und „n“. Nebeneinander stehend sehen sie so aus: „rn“. Und welchen einzelnen Buchstaben kann man aus „rn“ lesen? Natürlich, das „m“. Und so kann es durchaus vorkommen, dass aus Problemen Problernen wird und eine Wortschöpfung stattfindet. Nur weil man eine Lücke sieht, wo keine ist...


Und andere, komische Flüchtigkeiten  

An und um das Wort, manchmal auch innerhalb, schreiben die Finger manchmal seltsame Dinge. Der Kopf denkt z.B. daran, einen Satz zu schreiben, wobei im Satz das: „sie sich“ vorkommt. Im Normalfall müsste es auch so dastehen, aber manchmal steht dann: „sich sich“ da, statt: „sie sich“. Auch bei dem Wort „auf“. Passieren mir diese Flüchtigkeiten. Ich will „auf“ schreiben, und die Finger schreiben: „auch“. Irgendwie seltsam.  

Manchmal dagegen, beim Tippen von Wörtern, z.B. wenn man eine Geschichte schreibt, in einer schnellen Geschwindigkeit – wobei ich zu den Schreiblingen gehöre, die dabei auf die Tastatur schauen (und trotzdem Fehler machen) und mit den beiden Zeigefingern tippen – geschieht es beim Schreiben mancher Wörter, dass man plötzlich innehält im Schreibfluss, weil man bemerkt, dass das, was man gerade schreiben will – nicht so geschrieben werden kann. Also, man steckt quasi fest. Besonders bei schwierigen Wörtern kann es schon mal vorkommen, dass man stecken bleibt, weil die Finger innerhalb des Wortes die Buchstaben vertauschen und nicht in der Reihenfolge tippen, wie das Wort eigentlich geschrieben werden müsste. So kommt es dann eben auch mal vor, dass man „reisig“ schreibt, aber „riesig“ meint. Oder man tippt ein Wort und kommt beim schreiben ins stutzen. Moment – was tippe ich denn da – denkt man eventuell dabei – und bemerkt, dass da etwas falsch ist. Nun, solange man es noch bemerkt, ist es ja gut – schlimmer ist es, wenn der offensichtliche Fehler nicht gesehen wird, weil man zu der Sorte Mensch gehört, die den vorliegenden Text nicht so lesen, wie er dasteht…