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Ich bin ein Mann (manchmal) und habe ein Brett vor dem Kopf (meistens), also sehe ich die Dinge auch anders (sowieso), der humoristisch durchs Leben geht (merkbar) und immer nur ans eine denkt (Geheimnis).







Single sein  

Es hat alles seine Vor- wie auch seine Nachteile. Als Single kann ich tun und lassen, wie ich will und bin niemandem Rechenschaft schuldig. In der Partnerschaft muss man sich gegenseitig unterordnen. Wenn man das nicht kann, ist man beziehungsunwürdig, scheint es.  

Nun, wer schon immer alleine war, wird Schwierigkeiten haben, plötzlich zu zweit das weitere Dasein bestimmen zu müssen, wobei eine Zweisamkeit sicherlich auch ihre Vorteile hat, auf die ich hier jetzt nicht näher eingehen möchte. Allerdings muss die Möglichkeit bestehen, eine Auszeit haben zu können, denn ewig alleine und plötzlich nicht mehr - bringt auch Nachteile mit sich. Es ist eben alles nicht so einfach, wie wenn man ewig gebunden ist und plötzlich alleine dasteht.  

Das Problem, wieder jemanden zu finden, ist einfach, dass man seine Vorstellungen mit den tatsächlichen Äußerlichkeiten der Personen misst, die man sich auserkoren hat, oder ihr Augenmerk auf sich richtet. Dabei kann man nämlich ganz schnell vergessen, dass man ja auch älter geworden ist.  

Außerdem hat man seinen festen Wohnsitz und zwar jeder für sich. Da ist es schon schwierig, nun alles aufzugeben, eventuell seinen Freundeskreis, die Arbeitskollegen, sein Zuhause. Zweifel kommen auf, ob es die richtige Entscheidung ist, alles aufzugeben - nur wegen einer Person, die man meint, lieben zu müssen?  

Da muss man sich schon absichern. das, was in jungen Jahren vielleicht nicht so kompliziert scheint, wird mit den Jahren immer akuter. Und somit ein bestimmender Fakt, dem man sich nicht so einfach verschließen kann.  

Somit wird es, je älter man wird, immer schwieriger, jemanden zu finden, mit dem man gemeinsam, und so...  

Ob nun als Nah- oder Fernverbindung.  

Das war mal meine Meinung dazu, die natürlich längst nicht ausgereift ist, weil nicht alles gesagt wurde. Das tun dann andere nach mir.



Meine Traumpartnerin  

Zuerst sollte sie wissen, was geben und nehmen bedeutet.
Dass nicht immer alles nur von einer Seite aus kommen darf.
Und wenn sie schon nichts mit Spanking zu tun haben will, sollte sie die Neigung wenigstens tolerieren, weil eine Partnerin, die auch Spanking liebt und ev. auslebt, schwer zu finden ist - obwohl diese Neigung in jedem ihren Keim trägt, man muss ihn nur richtig hervorbringen.

Meine Traumpartnerin sollte schlank und klein sein, wobei man bei der richtigen Chemieübereinstimmung manchmal von seinen "engstirnigen" Vorstellungen abweichen kann.

Sie braucht keine Nymphomanin zu sein, sollte aber Sex als positives Liebeserlebnis sehen und nicht abkanzeln. Sie sollte in mich den Liebespartner sehen und nicht den Bruder, denn sie würde für mich auch nicht als Schwester gelten, sondern als Liebespartnerin.

Sie sollte meine "Macken" und "Mätzchen" genauso "lieben", wie ich die ihrigen.

Den Rest, falls es einen geben sollte, bringt die Zeit des Miteinanders. Vor der natürlich das eventuelle Kennenlernen stehen sollte, grins.







Bindungsängste  

Will ich mich nochmal binden? So ganz sicher bin ich mir nicht. Vielleicht auf Wochenendebasis. Aber nicht ständig. Wobei – manchmal ist auch ein Wochenende alleine ganz schön. Wenn – dann höchstens gelegentlich. Das Schwierigste dabei ist die Verwurzelung. Ich bin hier zuhause. Wenn man jung ist, kann man zu zweit irgendwo sein zuhause neu erschaffen. Ist man aber älter, wird eine Bindung schwieriger, weil jeder schon ein eigenes zuhause hat. Niemand will es aufgeben.

Nun – muss man vielleicht auch nicht.  

Man kann sich ja auch gelegentlich treffen, gelegentlich gemeinsam was unternehmen oder eben die Beine von sich strecken. Es ist ein Bruch mit den eigenen Gewohnheiten, wenn man ewig alleine gelebt hat und nun plötzlich jemanden um sich herum hat. Da fehlen einem die Tage alleine. Andersherum fehlen aber auch die Tage zusammen.  

Der Mensch ist schon ein kompliziertes Wesen! Um nun auf den Punkt zu kommen – ja, ich würde mich gerne binden. Aber nur als gelegentliche Variation, in der jeder seine Freiheiten hat.
Wenn dies möglich ist, wäre ich auch nicht abgeneigt gegenüber einer Bindung.



Die lieben Nachbarn  

Früher wohnten um mich herum lauter nette Leute, die ich aber wohl mit der Zeit so langsam aber sicher vergrault habe. Nee, mal im ernst, als ich noch E-Gitarre spielte (lang ist's her), tat ich es laut. Dann schrie Nachbarin von schräg oben, ich möge doch nicht so laut machen. Um nun ihr Geschrei nicht mehr hören zu müssen, machte ich lauter. Dass ich dabei das Fenster provokatorisch offen hielt, sollte wohl klar sein, schließlich sollte ja jeder mitkriegen, wenn ich übe. Das Resultat war dann, dass bald niemand mehr schrie - entweder ging ihr die Puste aus, oder ich war es leid, weil sich niemand mehr aufregte - somit war wieder alles in Butter und das harmonische Verhältnis hat bis heute gehalten - wir grüßen uns sogar schon.








Gratulieren  


Wenn jemand Geburtstag hat, schaue ich zuerst in dessen Profil, ob denn eine Beteiligung am Forum (virtuell im Internet) vorliegt. Ist diese vorhanden, dann gratuliere ich auch gerne, vorausgesetzt, ich bin online. Denn ich kann mir nicht alle Geburtstagsdaten merken, selbst nicht die unmittelbar privaten, mit (den) Zahlen hatte ich schon immer ein Problem und wenn ich kein Handy hätte, um bestimmte Daten festzuhalten, würde ich wohl als der unfreundlichste Mensch gehalten werden.  
Ist die Beteiligung am Forum dagegen um die Null rum, gibt es keinen Glückwunsch. Es sei denn, ich habe Langeweile, oder es ist sonst nichts los. Ansonsten werden Glückwünsche immer unmittelbar verdichtet, es sei denn, Kopf ist leer oder ich habe keine Lust dazu, was die Gratulation aber nicht schmälert, denn immerhin ist sie ja vorhanden, wenn sie vorhanden ist, was ja immerhin auch positiv vermerkt werden kann.  

Folglich steht entweder etwas da, oder auch nicht…  




Suchaktionen  

Hm, ähnlich ging es mir heute. Wollte neuen Strommeiler für'n Garten anschrauben. Hatte auch alles da, bis auf die Bitbox. Die lag nicht dort, wo sie eigentlich hätte liegen sollen. Da ich aber kürzlich erst einen Ersatz für die Schrauben kaufte, die ich hierbei verwenden wollte, entnahm ich sie nach kurzer Suchaktion im Garten der Verpackung und nahm eben sie. Dann räumte ich alles so weg, wie wenn ich es immer täte. Ganz pedantisch, um die Bitbox vielleicht doch noch zu finden. Irgendwann gab ich die Suche auf. Hatte die Schnauze voll und konnte mir nicht erklären, wohin sie abgekommen sein könnte.

Andererseits kann man so seinen Garten recht gut kennenlernen und Sachen wiederfinden, die man vorher gesucht hatte und nicht wiederfand.
Jedenfalls fand ich das Teil dann später doch. Natürlich per Zufall. Aber wie es aufs Dach des Pavillons geraten sein kann - ist mir echt unverständlich...