Fremde Gedichte haben mich
nie interessiert, es war überhaupt verpönt unter Jungs, welche zu lesen. An für
sich hatte ich nie vor, Gedichte zu schreiben. Ich hielt mich an
Kurzgeschichten. Mittlerweile aber habe ich festgestellt, dass ich in Gedichten
mehr aussagen kann, als mir größenordnungsmäßig bei einer Geschichte
gelingt, vor allem, weil ich mich dort
manchmal zu verzetteln pflege, was mir bei Gedichten nicht passiert.
Da kommt man schneller auf
den Punkt und kann mehr in einem kurzen Text aussagen, als es einem bei einem
3-seitigen Kurzgeschichtchen vielleicht gelingt. Inzwischen sagen meine
Freunde, dass ich auf der Linie der Gedichte bleiben soll und dies mir besser
läge, als die Geschichten, die ich zwar auch noch schreibe, aber nicht mehr in
der Vielzahl, wodurch sich also jetzt das Verhältnis gedreht hat, was bedeutet,
ich schreibe mehr Gedichte, als Geschichten.
Wobei Gedichte ja auch Geschichten
sein können.
Außerdem habe ich nicht die
Geduld, mich ewig mit nur einem Thema zu beschäftigen. Gedichte bekomme ich
schneller fertig und kann sie als "abgehakt" sehen. Bei der Flut an
Themen, mit denen ich mich täglich herumschlagen muss, ist das auch die beste
Lösung.
Deshalb könnte ich auch nie einen Roman schreiben, es sei denn, er
bestünde aus mehreren Kurzgeschichten. Ob es allerdings bei einer Handlung
bliebe, bleibt abzuwarten. Nee, dann lieber Gedichte! Die sind nach meiner
Formel die beste Variante für mich.
Wobei ich im Moment wieder mehr
Kurzgeschichten schreibe und weniger Gedichte. Wobei das Verhältnis wieder
kippen kann, grins…
Des Autors größte Strafe
Gestern Nachmittag war noch
alles gut. Ich konnte meine Gedanken zu Papier bringen, wobei hier der Gedanke
daran nur sinnlich gemeint ist und nicht sprichwörtlich. Denn im modernen
Zeitalter bedient man sich nicht mehr der Schreibmaschinenkunst, des
Einhämmerns der Buchstaben, die aussagen sollen, was man denkt, natürlich
zusammenhängend in Folge, sonst würde es ja keinen Sinn ergeben, wobei man
manchmal beim Lesen denkt – das ergibt doch keinen Sinn…
Jedenfalls nutzte ich wie
immer meinen PC, um über die Tastatur, sichtbar auf dem Monitor, der das leere
Feld des Schreibprogramms zeigt, sofern geöffnet – meinen Senf digitalisiert zu
Papier zu bringen. Man sagt es ja noch heute, aber es ist ja längst nicht mehr
so, wie es früher war. Fehler konnte man nicht mehr ausbügeln und musste sie
umständlich bearbeiten, oder alles neu aufschreiben. Dank der Technik bleibt es
einem erspart und man kann ganze Satzgruppen umsetzen, ohne gleich noch mal
alles schreiben zu müssen. Andererseits ist es nicht verkehrt, wie ich, auf der
Schreibmaschine zu lernen, da man dort weniger Fehler macht, als wenn man die
Tastatur nutzt. Zumindest lernt man das Treffen der jeweiligen Taste, ohne eine
andere nebenstehende zu berühren.
Nun, wie gesagt, ich brachte
also gestern Nachmittag noch anstandslos meine Gedanken zu Papier. Ich benutze
eine Funktastatur. Ein Mausladegerät neben dem Monitor zeigt mir mit blauem
Licht an, ob eine Verbindung steht. Schreibe ich – blinkt die Anzeige. Bisher
funktionierte die Tastatur stets, selbst bei Einsätzen, wo eine Funktastatur
nicht hätte funktionieren dürfen. Vielleicht liegt es daran, dass ich sie, wenn
auch über USB, via Adapter im gängigen PS 2 - Anschluss gesteckt habe.
Jedenfalls kam dann die Zeit des Schlafengehens und ich fuhr den PC runter.
Insider wissen was ich damit meine, denn nicht allen PC-Usern ist die reguläre
Nutzersprache geläufig, was bedeutet, dass die einen den PC runterfahren und
die anderen ihn in den Keller bringen, wobei sie beide im Glauben sind, das
richtige getan zu haben, wenn man sagt: PC runterfahren.
Aber, ich schweife (wie
üblich) ab. Als ich abends wieder aufgestanden ward, fuhr ich den PC wieder
hoch, was jetzt nicht bedeutet, ich holte ihn aus dem Keller. Mitnichten! Oder
so. Jedenfalls ist es ja bei mir so. Wenn ich aufstehe, bin ich das absolute
Gegenteil von einem Morgenmuffel. Mir kommen die Gedanken wie von selbst, ja –
sie strömen in beängstigtem Maße auf mich ein, attackieren mich, wollen
umgesetzt werden, selbst wenn es sich um einen gerade geträumten Traum handelt
– ich muss es loswerden, oder die Sache überdenken – oder einfach nichts tun.
Doch dieser letzte Weg liegt mir nicht und so fuhr ich also den PC wieder hoch,
um die Gedanken für eine längere Zeit loszuwerden und eventuell später
nachzulesen, welch idiotischen, witzigen oder andere Dinge mir damals so durch
den Kopf gingen.
Wenn ich schreibe, bediene
ich mich nicht des Zehnfingersystems, das habe ich nie gelernt, sondern der
Zweifingertechnik der Zeigefinger. D.h. also, dass ich beim schreiben auf die Tasten schauen muss, ob die
Finger auch die taste treffen, die ich haben möchte. Natürlich mittlerweile
recht schnell und in Echtzeit, was nicht immer einfach ist und meinen
Schreibfluss manchmal hemmt, weil die Gedanken schneller sind, als zu schreiben
ich in der Lage bin, was manchmal in Fingerknoten ausartet, sowie in komischen
Verschreibern. Spätestens wenn sich ungewollte Buchstaben einschleichen, die
hätten gar nicht dazwischen stehen dürfen, muss ich kurz innehalten, und mich
besinnen. Danach geht alles wieder seinen gewohnten Gang. Als Autor, der selbst
schreibt, hat's man eben nicht leicht, grins.
Jedenfalls sitze ich, während
der PC hochfährt, stets wie auf Kohlen, möchte am liebsten schon loslegen, kann
aber nicht, bis alles okay ist und die minimalen Startprogramme nicht mehr
arbeiten. Dann öffnete ich wie gewohnt das Schreibprogramm und wollte, solange
die Gedanken deutlich vor mir schwebten ehe sie sich verflüchtigen, alles, was
sich bereits vor dem Öffnen, mir im Geiste, wohlformuliert manifestiert hatte –
zu Papier bringen. Das Programm öffnete sich und ich klickte auf Zentriert,
weil ich ein Gedicht schreiben wollte. Dann tippte ich die Überschrift und sah
auf.
Keine Überschrift zu sehen.
Nun, manchmal arbeitet irgendwas noch beim PC und die schon eingetippte
Überschrift kommt dann später nach. Ich wartete also. Es kam aber nichts. Nun,
vielleicht ein Programmfehler, oder Windows spielt mal wieder Macke. Also
schloss ich das Programm und öffnete es erneut. Tippte die Überschrift ein.
Nichts. Der Kursor blinkte zwar an der Stelle, wie ich sie mittels der
Maustaste eingegeben hatte, aber sonst nichts. Kein Buchstabe! Wieso???
Nachmittags ging's doch noch!
Wieso jetzt am Abend nicht? Ich suchte den Fehler. Vielleicht die Batterien?
Aber wenn sie wenig Energie hätten, würde die rote Warnleuchte an der Tastatur
beim Tippen blinken. Aber – nichts. Keine Reaktion. Mir war zum Heulen zumute!
Notgedrungen speicherte ich meine Gedanken zwischen und hoffte, sie auch noch
heute zu wissen. Ich schloss das Schreibprogramm und ging probeweise ins
Internet. Vielleicht funktioniert die Tastatur ja dort? Hoffung kam in mir auf.
Wer nie gehofft hat, weiß jetzt um deren Macht und Fähigkeit, die Realität zu
beflügeln. Auf meiner Startseite muss ich nur den ersten Buchstaben meines
Nicknamens eingeben und dann öffnet sich ein kleines Fenster, wo ich nur noch
meinen richtigen Nicknamen anklicken muss, ja, selbst das Passwort erscheint –
und ich logge mich ein. Alles recht einfach, doch ohne Tastatur? Endlich bin
ich drin und scrolle nach unten, im Begriff, das Unversuchte zu versuchen. Die
Hoffnung zu bestätigen. Ich tippte das „a“ ein.
Nichts! Kein „a“. Gar nichts.
Einfach nur ein leeres Feld, so wie vorher. So wie Leergut nicht gut sein kann,
weil, was soll an der Leere gut sein – erschien kein „a“ im Nicknamenfeld und
ich wusste, woran ich bin. Doch muss es einen Weg geben. Ich suchte im Text der
Internetseite ein „a“. Irgendeines. Egal, ob groß oder klein. Hauptsache ein
„a“. Das markierte ich und zog es in das Feld der Nicknameneingabe. Und lernte
die Funktion der Maus mit dem Rechtsklick, via „Kopieren“ und „Einfügen“ neu
kennen, denn früher benutzte ich dazu die Tastatur – es schien mir einfach
einfacher und besser als durch die Funktionalität der Maus. Dann konnte ich
mich anmelden. Klickte durch die Themen und wählte irgendeinen Thread. Wollte
antworten, mir lag schon etwas Witziges auf der Zunge. Nur – auch hier
Fehlanzeige. Kein Text! Kein Buchstabe! Nichts. Es war zum Heulen und sonst
was. Mir schien, ich wäre nun genug bestraft und es müsse doch der Fehler zu
finden sein. Ich klickte mich aus. Zum Glück kann man den PC mit der Maus
runterfahren. Dann nahm ich die Batterien aus der Tastatur und legte sie ins
Ladegerät. Ein Glück, dass ich nur Akkus benutze. Natürlich habe ich einen
Batterietester, der mir anzeigt, wie voll die Batterien sind.
Dann musste ich mit
Ohnmachtgefühlen und Wut im Bauch auf Arbeit fahren…
Auf der Arbeit besprach ich
mich mit Arbeitskollegen über das Problem. Ich bekam ein paar gute Hinweise,
die ich sofort in die Tat umsetzen wollte. Und ich wollte doch nur, dass die
Tastatur wieder funktioniert. Vor mir aus nur begrenzt, Hauptsache die
Buchstaben. Was ist ein Autor für ein Autor, wenn er nicht imstande ist, seine
Gedanken niederzuschreiben? Jedenfalls kein Autor, nur ein Tor seines
gedanklich unerfassten, unbearbeiteten Au’s, aber mehr auch nicht.
Endlich zuhause, probierte
ich den Resetknopf unterhalb der Tastatur. Natürlich fuhr ich vorher den PC
hoch, testete die aufgeladenen Batterien und legte sie auch ein. Keine
Reaktion. Auch kein Kabel war lose. Ich wackelte etwas am Kabel – manchmal
liegt's ja daran, auch wenn das eigentlich nicht der Fehler sein kann. Aber bei
Windows ist alles möglich – lehrt mir die Erfahrung. Dann versuchte ich es über
die Systemsteuerung, ging auf die Tastatur, die Systemeigenschaften. Gerät sei
betriebsbereit - stand dort. Und? Warum geht es dann nicht? Verflixt und zugenäht!
Ich installierte das Tastaturprogramm erneut. Auch kein Erfolg! Es war zum
Mäusemelken, wenn es etwas gebracht hätte! Dann griff ich zum letzten Mittel.
Systemwiederherstellung. Ich ging gleich auf Nummersicher! Und nahm den Stand
vom Datum zwei Tage vorher. Denn da funktionierte die Tastatur noch super. Als
alles fertig war und der PC wieder betriebsbereit versuchte ich erneut mein
Glück. Öffnete das Schreibprogramm und – konnte mich nicht entschließen,
irgendeine taste zu drücken. Was – wenn es nichts gebracht hat? Doch einmal
musste ich es versuchen. Also tippte ich ein „a“…
Nichts! Keine Reaktion. Vor
Wut tippte ich sämtliche Tasten. Nichts! Was denn noch? Was soll ich noch tun?
Eine neue Tastatur? Mit endlich wieder sichtbaren Buchstaben? Die nicht mehr so
unkenntlich weiß auf schwarzen Tasten sind wie diese hier? Och nööööööö… - oder
doch? Ich muss einfach schreiben! Damit verarbeite ich doch sämtliche Gedanken,
was vor allem wichtig ist, wenn kein Partner vorhanden ist, dem man sich
mitteilen kann. Und für einen Autor, der nicht schreiben kann, sowieso
undenkbar, keine Tastatur haben zu können, oder eine, die nicht funktioniert.
Also entschloss ich mich schweren Herzens, doch heute mal eben schnell eine zu
kaufen. Dann – nach dem Kauf, stöpselte ich die neue Tastatur an, fuhr den PC
hoch, öffnete das Schreibprogramm und tippte ein „a“. Und – es ward ein „a“.
Ach, wie glücklich kann ein harmloses „a“ sein, wenn man weiß, wie wichtig es
einem selbst ist, nun endlich wieder schreiben zu können. Auch wenn der Kopf
vor lauter Glück gerade leer ist, zu viele Gedanken purzeln einem im
Glückstaumel durch den Kopf. Einzigst einen Vorteil hatte die ganze Aktion.
Diese Kurzgeschichte aufzuschreiben. Und das Fazit? Die alte Tastatur liegt
wohlverwahrt im Schrank. Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, den
Fehler zu finden, denn, wie die Erfahrung lehrt, liegt es meistens an etwas
Kleinem, irgendeinem Quäntchen Fehlerchen, dass im Taumel der Ohnmacht
übersehen wurde. Aber, wenn man nicht imstande ist zu schreiben, dann ist es
die größte Strafe für einen Autor. Gut, ich hätte ja die Schreibmaschine (und
derer habe ich zwei) herauskramen können. Aber – so weit wollte ich nun auch
wieder nicht gehen. Nur im Notfall. Ansonsten – bin ich wieder froh, schreiben
zu können, was mich bewegt und was mir im Kopf rumgeht, mit allen seinen Macken
und Fehlern, die manchmal sogar nach dreimaligem Nachlesen vorzufinden sind,
grins.
Wörterbuch von Firefox
Ich persönlich gehe ja mit
dem Firefox-Browser ins Internet, weil er besser ist und schneller, als der IE.
Vor allem, wenn eine Seite abstürzt, bzw. mein PC, kann ich die Seiten
jederzeit wiederherstellen, wobei die erst kürzlich geschriebenen Post-Daten
erhalten bleiben. Beim IE geht das nicht, zumindest ist es mir da nicht
bekannt. Als eine vernünftige Lösung finde ich das Wörterbuch unter Firefox.
Falsch geschriebene Wörter werden rot unterstrichen angezeigt. Nur – was als
falsch angestrichen angezeigt wird, muss nicht bedeuten, dass es tatsächlich
falsch ist. Bestimmte Wörter scheint das Programm einfach nicht zu kennen. So
wird die Zeit, wenn man sie kleinschreibt, nicht als Fehler erkannt. Manche
Verbesserungsvorschläge haben auch nichts mit dem gemein, was man eigentlich
aussagen will, auch in Punkto Rechtschreibung. Da muss man sich dann auf sein
eigenes Wissen verlassen und dementsprechend handeln, also – selbst
korrigieren. Nur muss man dann auch wissen, inwiefern man handelt und
korrigiert. Denn manche, richtig geschriebene Wortzusammenführungen werden als
falsch angezeigt, auch wenn sie richtig geschrieben sind. Also ist es nicht
immer gut, wenn man das anklickt, was als Richtigstellung gezeigt wird.
Z.B. das Wort:
„Fehlermeldungen“. Wird eindeutig zusammengeschrieben und nicht getrennt,
beispielsweise so: „Fehler meldungen“. Das ist so falsch!
Oder nehmen wir
„zusammenzuführen“. Man kann zwei Parteien angerufen haben, um sie
zusammenzuführen. Man kann aber auch zwei Parteien angerufen haben, um sie
zusammen zu führen. Nur müssten es in diesem falle zwei Personen gegeben haben,
die angerufen haben, denn eine Person kann das nicht, weil sich das „zusammen
zu führen“ auf mehrere Personen bezieht und nicht auf nur eine. Sollten
tatsächlich mindestens zwei Personen vorhanden sein, könnten sie diese beiden
Parteien tatsächlich zusammen führen. Wohin – steht in den Sternen. Man kann
aber auch zusammen diese beiden Parteien zusammenführen, also: zueinander.
Ihr seht also, dass man schon
etwas überlegen muss, um zu wissen, schreibe ich jetzt Wörter zusammen oder
nicht.
Denn jedwede Veränderung in der Schreib- und Darstellungsweise bedeutet
auch, dass der Sinn damit verändert wird. Hält man sich nicht an diese
Richtigstellung, kann es passieren, dass Leser den Text nicht so aufnehmen, wie
man es selbst gern hätte. Natürlich gibt es auch Leute, die ihren geschriebenen
Text selber nicht noch mal lesen und folglich gar nicht bemerken, dass da etwas
falsch ist. Letztendlich muss jeder selber wissen, wie und in welcher Form er
schreibt und sich in Szene setzt, denn durch den geschriebenen Text tut er das
ja. Ob er nun will, oder nicht. Wie er das Wissen letztendlich umsetzt, bleibt
natürlich ihm überlasse. Doch als aufmerksamer Leser weiß man Qualität und
Quantität zu unterscheiden…
Manchmal reicht ein kleiner
Klick, um das geschriebene und für richtig gehaltene Wort zum
Benutzerwörterbuch hinzuzufügen. Nur ein kleiner Klick. Aber – mit enormer
Wirkung…
Es gibt nur eine Sorte von
Engel hier auf Erden, wobei jene nichts davon wissen, dass sie welche sind,
auch wenn sie so genannt werden. Im Moment des Bewusstseins des eigenen Ich's
verlieren sie dann aber diese Zugehörigkeit.
Es sind die Kleinen, die
Babys - wenn auch das, was man ihnen in die Wiege legt, nicht unbedingt etwas
mit dem Engelhaften zu tun haben muss. Es liegt eben immer im Sinne des
Betrachters.
Seit Urzeiten Inbegriff der
Behauptung im Kampf mit den Naturgewalten hat es der Mensch geschafft, sich zu
vermehren und auf dem Festland auszubreiten. Jegliche Versuche ihn auszumerzen
schlugen fehl. Der Mensch wirkt wie ein Virus, der sich blitzschnell ausbreitet
und alles niederwalzt, was sich ihm in den Weg stellt. Wenn ihm etwas von
Nutzen ist darf es bestehen bleiben, wenn nicht – nun, bedeutet es meistens das
sichere Ende. Allerdings, wie gerne der Mensch auch alles im Griff haben möchte
– überall gelingt ihm das nicht. Doch das ist nur eine Frage der Zeit!
Warum ist der Mensch so ein
erfolgreiches Säugetier? Weil er gelernt hat zu denken und das gelernte Wissen
umzusetzen. In folgende Anwendungen umgesetzt, schaffte es der Mensch sich zu
beweisen. Allerdings nicht nur gegen jegliche, ihm feindlich gesinnte,
Naturgeschöpfe, sondern auch gegen sich selbst. Der Natur abgeluchst, treibt er
es in dem Sinne genauso wie die Tierwelt unter sich. Nur der Stärkere kann
bestehen bleiben. Schwäche bedeutet den sicheren Tod. Hm, manchmal werden
Menschen, die man nie gesehen hat, als Engel bezeichnet, wenn sie es scheinbar
nicht sind. Würdest du wissen, wie sie aussehen, würdest du vielleicht nicht so bezeichnend sein, aber so kannst du nur auf
das reagieren, was dir von ihm zugänglich gemacht wird. Das kann viel sein,
oder wenig - Hauptsache ist dabei, dass es persönlich ist und dir zum Positiven
verhilft, er dir quasi etwas Gutes getan hat, wenn auch bewusst, oder unbewusst
- dass lässt sich nicht genau definieren, seinerseits.
Womit dann diese Aussage
kommt: mein Engel...
Der Mensch nimmt manchmal
unbewusst Worte in den Mund, ohne sich über die wahre Bedeutung einen Kopf zu
machen. Viele Leute sagen z.B.: Oh mein Gott, oder: Gott sei Dank - meinen es aber anders, als z.B. jemand, der
wirklich kirchlich vorbelastet ist. So ist dies auch bei der Verwendung vom
Wort: Engel. Wenn ich also Engel zu jemandem sage, oder: mein Engel, meine ich
damit nicht, er/sie/es wäre tatsächlich ein Engel. Es ist eher ein Synonym für
etwas, was man schön findet, oder liebt.
Kinderpornographie
Es ist ganz einfach, zufällig
auf einer Kinderpornoseite zu landen, auch wenn sie es dem ersten Anschein nach
nicht ist. Wer sich z.B. auf "normalen" Pornoseiten tummelt, wird
sicherlich bemerkt haben (selbst erlebt), dass man durch einen Klick auf ein
Bild plötzlich auf eine andere Webseite gelangt, die auch nur aus durch Bilder
verlinkten Webseiten besteht, wodurch man dann immer weiter in den Sumpf
gelangt und plötzlich zwischen den normalen Pornobildern Nacktfotos von
Minderjährigen entdeckt.
Deutsche Seiten zu melden dürfte nicht allzu schwierig sein. Anders dagegen
sieht es schon mit ausländischen Anbietern aus. Man kann der Polizei zwar die
Adresse melden, gerät aber dadurch selbst ins Visier der Fahndung, da man ja
diese Bilder auch gesehen hat.
Also anonym melden, oder durch andere.
Kinderpornographie wird aber auch durch (virtuell tolerierte!) Zeichnungen
verbreitet. Man schaue sich nur mal die vielen Mangas und Hentais an, die nicht
so ohne sind, wie man es vielleicht vermutet. Denn - ob gewisse Stellungen
tatsächlich der Fantasie der Zeichner entspringt ist zweifelhaft, wobei eben
hier und da die Brüste etwas vergrößert werden, ein Schwanz hinzugezeichnet
wird, oder gar ein paar übergroße Ohren - und schon ist es eine Zeichnung und
kein Foto mehr. Und die Anbieter derartiger Kunstwerke überschlagen sich mit
Angeboten zum ansehen und runterladen.
Es liegt natürlich immer im Auge des Betrachters, was er draus macht und welche
Schlüsse er draus zieht...