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Für 6 Personen  

Für den Teig nehmen wir ganz gewöhnlichen Eierkuchenteig, bzw. bereiten ihn uns selbst zu. Allerdings muss etwas mehr Zucker als üblich verwendet werden. Warum? Na, schließlich soll's ja auch schmecken, bzw., wie man auch sagt: munden, grins.

Zutaten für den Teig:  

1 halben Liter Milch
2 Eier Salz (1 Messerspitze)
250 g Mehl
Zucker
Staubzucker (für die Nachbereitung)  
Man kann auch anstatt von Milch Selterwasser verwenden.

Allerdings nimmt man dann zu 250 g Mehl 5 bis 6 Eier, Salz und Zucker nach Geschmack (üblich wäre 1 Teelöffel voll), nebst 1 – 1,5 Liter Selterwasser.  

Die Zutaten der Zutaten für den Teig einfach vermischen, natürlich bei den Eiern ohne Schale, zumindest wäre das die übliche Zubereitungsweise! Also, alles miteinander verrühren, bis ein glatter Ausbackteig entsteht. Zucker müsst ihr nach Geschmack zugeben, der Teig sollte leicht süß schmecken!  

Gerätschaften:
 

1 Friteuse
1 – 2 Flaschen Öl  
(empfehlenswert wäre Olivenöl, oder ein Öl, welches für Friteusen als empfehlenswert gilt. Keine Angst, der Olivengeschmack übertönt das Aroma der fertigen Holunderpfannkuchen keinesfalls)  

Zutat für die eigentliche Gaumenfreude:  

Holunderdolden
 

frisch vom Baum gepflückt und nicht zu groß (etwas Stiel sollte noch dran sein – die Holunderdolden sollten gerade aufgeblüht sein – abgeblühte Dolden sind nicht empfehlenswert!), gewaschen und auf einem Küchentuch abgetropft  

Zubereitung:
 

Jetzt geht's ans Eingemachte – natürlich nur sinnlich: Die abgetropften Holunderdolden am Stiel in den sämigen Eierkuchenteig tauchen, etwas abtropfen lassen und sofort in das heiße Öl der Friteuse legen. Empfehlenswert wäre, immer nur 2 Stück auf einmal auszubacken, da die Pfannkuchen – durch das Aufgehen des Teiges bedingt, sonst aneinanderkleben würden. Wenn der Teig hellbraun ist, Holunderpfannkuchen wenden. Danach – wenn die gleiche Färbung auf der anderen Seite zu sehen ist, beide Pfannkuchen herausnehmen und in einem Sieb – z.B. dem Fangkorb der Friteuse selbst – abtropfen lassen. Danach auf ein Brett legen und mit etwas Staubzucker, nach Belieben, bestäuben. Danach sich den nächsten 2 Pfannkuchen, nach dem üblichen Vorgang, widmen.  

Holunderpfannkuchen schmecken besonders gut ganz frisch – allerdings: kalt sollten sie schon sein, bzw. abgekühlt. Dazu schmeckt eigentlich alles, was man zum nachmittäglichen Gaumengeschäft zu sich nimmt, grins... Und was das Aroma der Holunderdolden angeht – ihr werdet überrascht sein, was man aus Blüten so alles herausschmecken kann!  

Kleiner Tipp
– eine Messerspitze Backpulver lässt den Teig noch mehr aufgehen. Aber – wirklich nur wenig – „viel“ bedeutet in diesem Falle hier nicht = besser.