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Der Teig:

2,5 kg geriebene rohe Kartoffeln,
1 kg feines Weizenmehl.
320 g Butter,
5 ganze Eier,
1 Tasse gute, dicke Hefe (2 handelsübliche Hefestückchen genügen auch)
125 g Zucker und etwas Zimt.  

Das Obendrauf:

285 g Butter, Zucker und Zimt (je nach Geschmack)  

Von allen Zutaten macht man Tags vorher einen festen Teig und rollt dann am anderen Morgen dünne Kuchen davon aus. Diese Masse ergibt etwa 3 Kuchen. Zum Bestreichen derselben braucht man 285 g Butter, denn der Kartoffelkuchen muss fett bestrichen werden, wenn er gut werden soll.  

Wenn er heiß aus dem Ofen kommt, sofort dick mit Zucker und Zimt bestreuen.  Dieses Rezept habe ich aus einem Kochbuch von Emma Allestein, aus dem Jahre 1890.  

Wie lange die Backzeit sein soll, steht leider nicht drin, kann man aber nach der Holzstäbchenmethode (roh, gehobelt) testen, ob der Kuchen gehl ist oder nicht. Einfach ab und zu das Stäbchen in den Teig stecken. Klebt nix mehr dran, ist der Kuchen fertig gebacken. Nun noch etwas warten, damit er auch die entsprechende Färbung erhält.  

Bei gold - braun liegt man immer richtig, es sei denn, es handelt sich um Kohlekuchen, der muss schwarz aussehen und darf nur mit einer Kettensäge angeschnitten werden.

Wohl bekommt ’s...